Sophie Saßmannshausen

Sophie Saßmannshausen aus Berghausen

Mein Name ist Sophie Saßmannshausen und ich bin 16 Jahre alt.

Ich komme aus der Kirchengemeinde Raumland und wohne in Berghausen.

Teil des Young-Ambassador-Programms zu sein ist für mich etwas ganz Besonderes. Aber auch eine große Verantwortung, denn ich als Junge Botschafterin habe die Aufgabe, meine Gemeinde in Amerika und nach außen zu repräsentieren.

Ich freue mich sehr auf die Zeit und bin meiner Gemeinde sehr dankbar, dass ich die Chance bekomme, neue Erfahrungen in Amerika zu sammeln. Besonders freue ich mich darauf, neue Leute sowie eine andere Kultur kennenzulernen und eventuell auch neue Ideen zur Gestaltung unserer Gottesdienste oder sonstiger Gemeindearbeit mitzubringen.

Außerdem erhoffe ich mir von den drei Wochen, dass wir mit den amerikanischen Young Ambassadors als Gruppe zusammenwachsen und eine gute Gemeinschaft bilden, in der wir auch viel Spaß miteinander haben.

Und nach dem Amerika-Aufenthalt?

Das erste, was in Amerika direkt auffällt, ist, dass alles viel größer als in Deutschland ist, sei es das Land selbst oder die Portionen beim Essen.

Was mich sehr geprägt hat war unser Besuch in der Freedom School. Es war so schön zu sehen, wie viel Spaß die Kinder beim Spielen, Tanzen, Singen und auch Lesen hatten. Sie haben so eine Freude an kleinen Dingen ausgestrahlt und waren so unfassbar dankbar und offen. Das hat mich sehr berührt.

Auch die Gottesdienste in den USA waren sehr beeindruckend. Es gab immer eine Kids‘ Time und alles war viel offener gestaltet. Meistens war sogar eine Band vorhanden, die den Gottesdienst aufgelockert hat, aber auch auf eine andere Weise viele Emotionen rübergebracht hat.

Natürlich sind auch die Freizeitaktivitäten während der ganzen Zeit nicht zu kurz gekommen, wir hatten als Gruppe so viel Spaß und haben uns alle so gut verstanden.

Was ich noch toll fand, waren unsere letzten Tage in Merom. Man hat sofort gemerkt, wie die Amerikaner aus sich rausgekommen sind. Dieser Ort hat etwas Magisches, überall wo man hinschaut, sieht man so viel Liebe und Details. Man merkt, dass soooo viel Herzblut in diesen Ort gesteckt wurde und man hat direkt den Merom-Spirit gespürt. An diesem Ort ist unsere Gruppe nochmal mehr zusammengewachsen. Ich fand die Zeit sehr schön und bin froh, diese Erfahrungen gemacht zu haben.

Ich bin in den drei Wochen auch einige Male über mich hinausgewachsen und finde, auch das ist ein wichtiger Part dieses Programms, dass man sich neue Sachen traut und neue Dinge ausprobiert, die man sonst niemals gemacht hätte.