Grußwort von Dr. Ulrich Möller

  • Maike Schröder sicherte Oberkirchenrat Dr. Ulrich Möller, als der theologische Ortsdezernent des Wittgensteiner Kirchenkreises in der Mittagspause der Kreissynode 18 Meter hoch in eine Fichte des Abenteuerdorfes in Wemlighausen kletterte.

Auch wenn bei der großen, feierlichen Eröffnung des Abenteuerdorfs Wittgenstein eine knappe Woche vorher die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) noch fehlte, so machte Oberkirchenrat Dr. Ulrich Möller das am Mittwoch bei der Kreissynode in Wemlighausen wett. Der theologische Ortsdezernent des Wittgensteiner Kirchenkreises freute sich in seinem Grußwort über den mutigen Umbau des ehemaligen Freizeitzentrums. Es sei so ein „Ort neuer Hoffnung“. Gerade in Zeiten schwieriger finanzieller Fragen sei es wichtig, sich zu vergegenwärtigen, dass Kirche keine Institution zum Selbsterhalt sei. Christen seien herausgerufen durch Gottes Wort, ihre Füße auf einen weiten Raum zu stellen, das entsprechende Psalmwort ist das Leitmotiv der Wemlighäuser Einrichtung. Ulrich Möller freute sich dabei auch über das große ehrenamtliche Engagement, das den Umbau erst möglich machte. Das umgebaute Abenteuerdorf sei ein Symbol für die Kraft im Wittgensteiner Kirchenkreis und seiner Gemeinden, wo man sich in finanziell schwierigen Zeiten nicht einmauere, sondern aufbreche.

Lob gab es aus Bielefeld zudem für Wittgensteins Superintendenten Stefan Berk, der seit Jahresanfang Vorsitzender des Ständigen EKvW-Ausschusses für Weltmission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung ist. Auch im landeskirchlichen UCC-Unterausschuss, der sich um die Westfälische Kirchengemeinschaft mit der amerikanischen United Church of Christ (UCC) kümmert, arbeitet Stefan Berk schon lange mit. Bereits seit Jahrzehnten hat der Wittgensteiner Kirchenkreis sein Jugend-Austauschprogramm „Young Ambassadors“ - auf Deutsch: Junge Botschafter - mit der UCC in Indiana und Kentucky. Das sei ein Leuchtturm in der EKvW, so Ulrich Möller, inzwischen versuchten andere Kirchenkreise, das Erfolgsprojekt nachzumachen. Für den Bielefelder ein deutlicher Hinweis, dass Wittgenstein kein enger Ort sei, an dem man aus den Tälern nicht über die Berge gucke. Im Gegenteil: Man wandere hier auf die Bergeshöhen und schaue über den eigenen Tellerrand hinaus.

Davon inspiriert gab es für den Oberkirchenrat in der Mittagspause der Wittgensteiner Kreissynode eine erlebnispädagogische Einheit mit Maike Schröder, der kommissarischen Geschäftsführerin des Abenteuerdorfs. Sie sicherte Ulrich Möller, als er 18 Meter hoch in eine der Fichten im Abenteuerdorf Wittgenstein kletterte.