Fortschritte im Abenteuerdorf Wittgenstein

  • Die Bauarbeiten am Abenteuerdorf Wittgenstein in Wemlighausen schreiten beständig voran.
  • Das Bettenhaus C wurde im Altbestand umgebaut, hier ging es insbesondere um den Einbau von Bädern für die Betreuerzimmer und den Einbau der neuen Heizung.
  • Der Anbau an das Bettenhaus C wurde errichtet, derzeit erfolgt der Innenausbau, die Fertigstellung der Zimmer ist für Anfang Juli vorgesehen: Hier wird man zum Beispiel in einer zweiten Ebene auf dem Badezimmer schlafen können.
  • Bei der Sommersynode gab es konkrete Vorschläge, wie man als Gruppe, Firma oder Einzelspender das Abenteuerdorf unterstützen kann: Wenn man 330 Euro spendet, dann können die Verantwortlichen aus bereitliegenden Fördergeldern diesen Betrag aufstocken und fürs Außengelände eine Sitzbank für 600 Euro anschaffen.
  • Anderes Beispiel: Wenn man 3600 Euro spendet, dann können die Verantwortlichen aus bereitliegenden Fördergeldern diesen Betrag aufstocken und eine Gruppen-Grillhütte für 6500 Euro kaufen und aufbauen.

Seit einigen Synoden ist der Bericht von den Umbauarbeiten aus dem Abenteuerdorf Wittgenstein ein regelmäßiger Tagesordnungspunkt. Bevor Sabine Lang als Vorsitzende des Kuratoriums „Abenteuerdorf“ mit ganz frischen, fröhlichen Bildern von einer Gruppe, die vor zwei Wochen vor Ort war, Lust auf einen Besuch in Wemlighausen machte, konnte Dr. Werner Kördel vom Projektausschuss zur Baubegleitung auch diesmal wieder von kontinuierlichen Fortschritten berichten und aus dem Bereich der Finanzen nur Gutes vermelden.

Das Betriebshofgebäude wurde erstellt, die Heizzentrale eingebaut und Versorgungsleitungen zu den Gebäuden installiert. Die Heizung ging im Dezember in Betrieb. Die KfW-Förderbank gewährte hier zinsgünstige Darlehen als Unterstützung. Die Bettenhäuser A, B und C wurden weitgehend im Betrieb umgebaut, spürbare Verbesserungen für die Betreuer sind eigene Bäder am Zimmer, spürbare Verbesserung für alle ist die neue Heizung. Am Haus C entstand ein Anbau, derzeit erfolgt dort der Innenausbau, die Fertigstellung der neuen Zimmer ist für Anfang Juli vorgesehen. Unerwartete Erneuerungen vieler Hausanschlüsse sowie die teilweise problematische Bodenbeschaffenheit führten zu zeitlichen Verzögerungen. Die nächsten Schritte sind im Haupthaus der Einbau der neuen Küche und Anbau des neuen großen Speisesaals, die Planung des Außengeländes erfolgt ab August.

Hier gibt es noch eine sehr gute Nachricht: Für Außenanlagen sowie die Möblierung des Bettenhauses C und des Haupthauses wurden vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe im Mai Zuwendungen bewilligt. Bisher waren im Bereich der Außenanlagen 100.000 Euro Eigenanteil veranschlagt. Ein Zuschuss von rund 115.000 Euro wird gewährt, wenn gleichzeitig ein Eigenanteil von etwa 137.000 Euro aufgebracht wird. Werden weniger Ausgaben getätigt, verringert sich der Zuschuss. Vieles war hier erst für viel später geplant, aber die Attraktivitäts-Steigerung des Außengeländes verbessert die Angebote für Gäste schon jetzt - und wird den Haushalt in den nächsten Jahren nicht mehr belasten.

Für den erhöhten Eigenanteil möchte man Spenden einwerben, Werner Kördel hatte ganz konkrete Beispiele für Firmen, Vereine, Privatpersonen, Institutionen mit Kostenschätzungen: Der Kauf einer Sitzbank für das Außengelände schlägt mit 600 Euro zu Buche, hier betrüge der aufzubringende Eigenanteil 330 Euro, der Kauf eines großen Fahrradständers für Gästegruppen mit 1600 Euro Kosten und 880 Euro Eigenanteil, der Bau einer Gruppen-Grillhütte für 6500 Euro mit einem Eigenanteil von 3600 Euro. Hier gilt: Jeder Spenden-Euro hilft. Helfen kann man aber auch anders: Für Samstag, 18. Juni, werden noch ehrenamtliche Freiwillige gesucht, für Anstricharbeiten im Anbau ans Bettenhaus C, für Verbretterung und Schlussanstrich ans Heiz-/Betriebshofgebäude, außerdem zum Aufräumen der Baustelle und tatkräftige Mithilfe beim Umräumen, um das Gelände für Gruppen herzurichten.

Jede ehrenamtliche Arbeitsstunde hilft, dass das Projekt weiter im Kostenrahmen bleibt. Werner Kördel dazu: „Für den Umbau der Bettenhäuser A und B, den Umbau im Bestand von Haus C, die Errichtung des Heiz-/Betriebshofgebäudes inklusive der Verlegung des Nahwärmenetzes sowie die Bestellung der neuen Küche fallen Gesamtkosten in Höhe von rund 350.000 Euro an. Diese Gesamtkosten liegen im genehmigten Finanzrahmen der Baukasse.“ Sein großer Dank ging natürlich an die Ehrenamtlichen, aber ausdrücklich nannte er außerdem auch noch Martin Gerhardt. Dieser setze sich über alle Maßen für die Baustelle ein, er sei sicher, so Werner Kördel, dass man ohne Martin Gerhardts Bauleitung noch längst nicht so weit mit dem Bau sei.