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< „Dogmatische Perspektiven auf lutherische Orthodoxie und Pietismus“
10.05.2015
Von: Jens Gesper

Schatz im Acker gesucht

Wittgensteiner Kirchenkreis lobt wieder Innovationspreis für Gemeinden und Synodale Dienste aus


Das Foto zeigt Preisträger und Juroren des Innovationspreises „Der Schatz im Acker“ vor zwei Jahren. Auch in 2015 sind alle Gemeinden und Arbeitsbereiche des Wittgensteiner Kirchenkreises dazu aufgerufen, sich mit guten, frischen Ideen um diesen Preis zu bewerben. Bis zum 10. Mai.

2017 jährt sich zum 500. Mal der Thesenanschlag Martin Luthers an die Tür der Wittenberger Schlosskirche, der als Beginn der Reformation gilt. Das Wort „Reformation“ leitet sich aus dem Lateinischen ab und bedeutet soviel wie Erneuerung. 500 Jahre lang permanente Erneuerung ist ein hoher Anspruch, wahrscheinlich war dieser nie zu erfüllen. An vielen Stellen haben auch in der evangelischen Kirche Sätze wie „Das haben wir schon immer so gemacht“ oder auf der anderen Seite „Das haben wir noch nie so gemacht“ notwendige Diskussionen im Keim erstickt. Hinzu kam, dass in Zeiten einer sehr guten finanziellen Ausstattung bis zum Ende des 20. Jahrhunderts viele Gemeinden auf ihren bekannten und bewährten Wegen sorgenlos und oft auch recht sorglos durch das Kirchenjahr und den Alltag gehen konnten.

Genau deshalb möchte der Evangelische Kirchenkreis Wittgenstein in diesem Jahr zum zweiten Mal frische, junge, neue Ideen seiner Kirchengemeinden und Arbeitsbereiche mit dem Innovationspreis „Ein Schatz im Acker“ auszeichnen. Dieser wurde in der 2010 von der Kreissynode beschlossenen Konzeption des Kirchenkreises angekündigt. Eines der Konzeptionsziele wurde formuliert: „Der Kirchenkreis ist attraktiv - mit Überzeugung den eigenen Platz finden.“ Als ein Schritt zur Umsetzung wurde der Innovationspreis festgeschrieben. Der Preis soll in den ungeraden Jahreszahlen bei der Sommersynode verliehen werden.

Es wurde bewusst darauf verzichtet, im Vorhinein die Projektideen allzu eng zu begrenzen. Als wesentliche Kriterien sind einerseits die Wertschätzung von Mitarbeitenden und andererseits die Stärkung der Zukunftsfähigkeit von Kirche zu nennen. Beides hat mit der Attraktivität des Kirchenkreises unmittelbar zu tun: Wo Menschen sich wertgeschätzt wissen, können sie auch neue und ungewohnte Wege einschlagen und Projekte entwickeln.

Zu der Jury gehören Menschen aus dem Synodalvorstand des Kirchenkreises.

Das Geld für die Preise wird vom Kirchenkreis zur Verfügung gestellt. Der Bewerbungsschluss für dieses Jahr läuft am Montag, 10. Mai, ab.

Alles Weitere findet sich in einem Faltblatt, das man hier herunterladen kann.

Ausgedruckte Flyer gibt es beim Kirchenkreis Wittgenstein im Haus der Kirche an der Schloßstraße 25 in Bad Berleburg sowie in den Büros der Kirchengemeinden.

Über all dem steht der eine Gedanke: Es geht darum, Neues zu wagen, um mit den Menschen im Evangelischen Kirchenkreis Wittgenstein auch in Zukunft das Gute aus der alten Frohen Botschaft des Evangeliums leben zu können.