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31.01.2020
Von: Kompetenzzentrum

Elegant für die Konfirmation geprobt

Stillvoll endete in Schmallenberg die Jugendbibelwoche der evangelischen Hochsauerländer


Bei der Party zum Abschluss der Jugendbibelwiche bewiesen die Jugendlichen, dass die Konfirmation im Frühjahr kommen kann: Einige hatten sich schon mal ganz elegant in Schale geworfen. Und es hatten nicht nur Konfirmanden in der Krawatten-Frage noch Entwicklungspotential nach oben.

Die Jugendbibelwoche der drei evangelischen Kirchengemeinden Dorlar-Eslohe, Gleidorf und Winterberg fand jetzt in der Christuskirche Schmallenberg statt. Am Mittwoch und Donnerstag jeweils anderthalb Stunden am frühen Abend, am Freitagabend sogar zweieinhalb, denn da gab es zum Abschluss noch eine Party mit dem Motto ,,Elegant''. Am ersten Abend waren Jesus und der brennende Dornbusch unter der Überschrift ,,Erstens kommt es anders, als man meistens zweitens denkt“ das Thema. Mit der Frage ,,Wer entscheidet, wo wir stehen?“ ging es am zweiten Abend um Gerechtigkeit generell und die konkrete Überlegung, ob wir selbst immer gerecht zu anderen sind. Der letzte Abend der Jugendbibelwoche hatte das ziemlich plakative Leitmotiv ,,Ich bin doch nicht blöd!'', die Botschaft dabei: Sei nicht dumm und schlag‘ das Angebot Gottes nicht aus. Triff die Entscheidung und geh‘ mit ihm, denn er weiß, es geht um dich und er geht mit dir.

Insgesamt waren jeden Abend etwa 50 Teilnehmer in der Christuskirche, dazu unter der Leitung von Yvonne Thomas aus der evangelischen Jugendarbeit immer zwei Händevoll Mitarbeitende, für Gestaltung und Technik. Für die Musik sorgten der Erndtebrücker Manuel Burk oder der Berleburger Christian Schneider. Besonders war diesmal, dass immer Gäste aus allen Ecken des Wittgensteiner Kirchenkreises dabei waren, dass sich viele Winterberger auf den Weg nach Schmallenberg gemacht hatten und dass es am Schluss einen Schlüsselanhänger mit der Zusage „Gott segne und behüte dich, wohin du auch gehst“ als Andenken gab. Jeder Abend endete, bevor die Jugendlichen abgeholt wurden oder mit dem Bus nach Hause fuhren, mit kleinen Snacks: Mittwoch warteten Baguettes mit Kräuterbutter oder veganem Aufschnitt, Donnerstag Bockwürstchen in Brötchen und Blätterteig-Taschen mit Spinat, Freitag kleine Pizzen, vegetarisch der nicht vegetarisch.

Und bei der Party am Freitagabend bewiesen die Jugendlichen, dass die Konfirmation im Frühjahr ruhig kommen kann: Einige hatten sich schon mal ganz elegant in Schale geworfen. Und wenn mal jemand den Schlips um den Kopf trug, dann kann man auch das in den nächsten Monaten ja noch besser lernen. Wobei diese Jugendbibelwochen-Bilder beweisen, dass nicht nur Konfirmanden in der Krawatten-Frage Entwicklungspotential nach oben haben.

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