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15.11.2019
Von: Theresa Heß

Musik von heute bringt die Frohe Botschaft

Jugendbibelwoche der Kirchenkreis-Region III fand in Raumland statt


Vier Abende nacheinander war die Raumländer Kirche bei der Jugendbibelwoche der Kirchenkreis-Region III jeweils mit 120 bis 150 Menschen gefüllt.

„Where Words Fail, Music Speaks” war jetzt das Motto der Jugendbibelwoche der Region III überschrieben: Wo Worte versagen, spricht die Musik. Vier Abende nacheinander war die Kirche in Raumland jeweils mit 120 bis 150 Menschen gefüllt. Im Publikum vor allem die Konfirmanden der Region, also aus den Kirchengemeinden Birkelbach, Erndtebrück, Raumland und Wingeshausen. Etwa 40 ehrenamtliche Mitarbeiter hatten lange im Voraus unter der Leitung von Sebastian Walter und Benjamin Schneider ein abwechslungsreiches Programm entworfen und geplant.

Die aufwendig gestaltete Kirche konnte sogar mit einer zwei-stöckigen Bühne sowie mit vielen Lichteffekten glänzen. An jedem Abend spielte die Live-Band, die die Teilnehmer beim Singen unterstützte. Gleich zu Beginn wurde ein Special-Act für Freitag angekündigt. Tag für Tag gab es einen neuen Tipp, der die Rätselnden auf eine immer heißer werdende Spur führte.

Shakiras „Try Everything“ ist der Titelsong aus dem Film „Zoomania“ und war das Leit-Lied am Dienstag. Die Teilnehmer konnten von dem Abend mitnehmen, dass sie alles probieren sollen und auch alles schaffen können, weil Gott immer an ihrer Seite ist.

Am Mittwoch stand die Band „AnnenMayKantereit“ mit dem Lied „Oft gefragt“ im Mittelpunkt. Beim Anspiel konnten die Teilnehmer interaktiv mitbestimmen, wie die Geschichte weitergeht, in dem sie auf einer vorher angelegten Internetseite an Abstimmungen teilnahmen. Dafür wurde das Anspiel immer wieder kurz unterbrochen. Die Pausen wurden mit Liedern der Live-Band überbrückt. Die Andacht verknüpfte das Leit-Lied mit dem Anspiel und verdeutlichte, dass Gott immer bei uns ist und uns immer liebt, egal wie viele schlechte Taten wir begehen.

Donnerstag ging es um „Heute hier, morgen dort“ von den Toten Hosen. Erneut war das Anspiel interaktiv, so dass jeder mitbestimmen konnte, wie die Akteure in einer Gameshow handelten. Bei der letzten Entscheidung, der zwischen Himmel und Hölle, fiel die Wahl auf die Hölle, so dass kurzerhand ein echtes Feuer in der Kirche loderte. Die Moral, die aus der Andacht mitgenommen werden konnte war, dass wir uns nicht ständig Gedanken über Dinge machen sollten, die wir sowieso nicht ändern können. Wir sollten darauf vertrauen, dass Gott einen Plan für uns hat und nicht nur irgendeinen, sondern den bestmöglichen.

Am Freitag erfuhren die Teilnehmer dann auch endlich, wer der Special-Act war: Marius Jung, ein Comedian aus Köln. Kernaussage des Abends war der Refrain des Liedes „Deine Schuld“ von der Band „Die Ärzte“. Das Lied betont, dass es nicht unsere Schuld ist, dass die Welt ist, wie sie ist, aber dass es unsere Schuld ist, wenn sie so bleibt. Die Andacht verdeutlichte dann noch einmal, dass niemand zu klein oder unbedeutend ist, um etwas ändern zu können, sondern jeder etwas beizutragen hat in dieser Welt.

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