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24.11.2019
Von: Jens Gesper

Literarische Bilder zwischen musikalischen Fotos

Elisabeth Richter-Kubbutat liest in der Alten Synagoge aus Roman von Meir Shalev


Auch nach dem Pogrom-Gedenken am 9. November gab es in Bad Laasphe die Möglichkeit, die Alte Synagoge zu besuchen (Foto). Die Ausstellung „Leise Töne für die Augen“ endet am Sonntag, 24. November. Ab 18 Uhr liest Elisabeth Richter-Kubbutat aus Meir Shalevs Roman „Judiths Liebe“.

Zwischen Richard Otten-Wageners Fotografien von musizierenden Händen können alle Interessierten am Sonntag, 24. November, ab 18 Uhr in der Alten Synagoge in Bad Laasphe, Mauerstraße 44, noch eine weitere, ganz andere Kunstform erleben: Elisabeth Richter-Kubbutat liest an diesem Abend aus dem Roman „Judiths Liebe“ des israelischen Schriftstellers Meir Shalev.

„Einfühlsam und mit großem Vergnügen“ werde sie das tun, so jedenfalls das Versprechen der Berliner Schauspielerin. „Judiths Liebe“, das sind für Elisabeth Richter-Kubbutat: „Bilder und Episoden voller Leben sprühendem Humor, der geheimnisvollen Kraft der Liebe und der Endlichkeit unseres Seins“. Ein passender Gedanke für den November. Die Bilder im Kopf, die Elisabeth Richter-Kubbutat entstehen lässt, können hinterher alle Gäste mit nach Hause nehmen, die Bilder an der Wand werden allerdings nach diesem Abend abgehängt.

Mit der Lesung endet die Foto-Ausstellung „Leise Töne für die Augen“ in der Alten Synagoge in Bad Laasphe.