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20.09.2019
Von: Theresa Heß

„Christen in aller Welt“

Jubiwo der Berleburger Region führte in Arfeld nach Island, Neuseeland und in die USA


Nach Island,

nach Neuseeland,

und nach Amerika führte die Jugenbibelwoche der Berleburger Kirchenkreis-Region im Arfelder Gemeindehaus.

Die Jugendbibelwoche der Wittgensteiner Kirchenkreis-Region I fand jetzt im Arfelder Gemeindehaus statt. Als Oberthema für dieses Jahr hatte das Vorbereitungs-Team „Christen in aller Welt“ festgelegt. Die drei Abende wurde von den beteiligten Kirchengemeinden Arfeld, Bad Berleburg, Girkhausen und Lukas und gestaltet, jeden Abend wurde ein neues Land vorgestellt. Die Organisatoren schätzten, dass jedes Mal rund 60 Teilnehmer anwesend waren.

Mittwoch startete Bad Berleburg mit dem Thema „Island - die Rosine am Ende des Hotdogs.“ Zuerst erfuhren die Teilnehmer durch einen Vortrag mit witzigen Fakten mehr über das Land an sich. Danach wurde durch das Anspiel und die Andacht die Frage geklärt, was es eigentlich mit der Aussage „Die Rosine am Ende des Hotdogs“ auf sich hat. Es handelt sich um eine alte, isländische Redensart, die ausdrücken soll, dass am Ende immer eine positive Überraschung auf einen wartet. Den Teilnehmern wurde mit auf den Weg gegeben, dass es auch in schweren Zeiten Hoffnung gibt, weil Gott die Menschen nie verlässt und zum Schluss immer etwas Positives auf sie wartet.

Donnerstag ging es mit den Gemeinden Girkhausen und Arfeld weiter. Das Thema „Alles Pappe oder was?“ verriet zunächst nicht viel über das eigentliche Land hinter diesem Abend. Erst durch das Einstiegs-Video wurde deutlich, dass es sich um Neuseeland handelte. Es wurde klar, dass es ein wunderschönes Land ist, das sehr viel zu bieten hat. Jedoch wurde auch eine Schattenseite gezeigt: Erdbeben. In dem Anspiel ging es um die Stadt Christchurch, die durch so eine Naturkatastrophe viel Zerstörung erlitt. Ein chinesischer Architekt baute daraufhin in Christchurch eine Kirche ganz aus Pappe. Die Botschaft der Andacht war eindeutig: Gottes Haus auf Erden muss nicht perfekt sein und darf auch aus Pappe bestehen - das Einzige, was zählt, ist das Miteinander und die Liebe.

Den Abschluss am Freitag machte die Lukas-Kirchengemeinde mit dem Thema „That They May All Be One.“ Auch dieses Thema ließ erstmal nur Vermutungen über das Land zu. Jedoch wurde spätestens durch die große Amerika-Fahne am Eingang das Reiseziel an diesem Abend klar. Das Anspiel verdeutlichte in Form einer Talkshow, wie viele verschiedene Menschen in den USA zusammen leben und dass das nicht immer so einfach ist. Es wurde klar, dass Gott den einzigen Weg zu einem friedlichen Zusammenleben weist und dieser Weg nur mit einer Menge Offenheit, Liebe und Verständnis gangbar ist. Nach dem Freundschaftskreis, bekannt als Abschluss der Young-Ambassadors-Gottesdienste, der den ersten Teil des Abends beendete, fand noch eine Party statt, die mit Spielen wie Limbo viel Unterhaltung bot und Spaß machte. Kurz nach 21 Uhr ging die Jugendbibelwoche 2019 der Berleburger Kirchenkreis-Region I zu Ende und eine Einladung für die demnächst anstehende Jugendbibelwoche der Erndtebrücker Kirchenkreis-Region III wurde ausgesprochen.

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