Kann Tersteegen uns heut' noch was lehren? >
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01.07.2019
Von: Jens Gesper

Tersteegen-Abend in Schwarzenau

Todestag des Gesangbuch-Lied-Dichters jährt sich zum 250. Mal


Ein Gedenkstein in Schwarzenau

Hoch über Schwarzenau steht ein Gedenkstein für Ernst Christoph Hochmann von Hochenau, einen Wanderprediger und radikalen Pietisten, der zunächst immer wieder Wittgenstein besuchte und schließlich hier ganz lebte. Er ist vor knapp 300 Jahren im Oberen Hüttental gestorben, aber um ihn soll es diesmal nicht gehen. Auf dem Gedenkstein erinnern Worte von Gerhard Tersteegen an Hochmann von Hochenau. Auch Gerhard Tersteegen war in Wittgenstein, in diesem Jahr jährt zum 250. Mal der Todestag des Laienpredigers, Schriftstellers, Kirchenlieddichters und reformierten Pietisten. Deshalb lädt der Evangelische Kirchenkreis Wittgenstein mit seinem ehrenamtlichen Kirchenkreis-Archivar Dr. Johannes Burkardt, aus Bad Berleburg stammender Leiter der Abteilung „Ostwestfalen-Lippe“ des Landesarchivs NRW, am Montag, 1. Juli, ab 19 Uhr zu einem Tersteegen-Abend in die Schwarzenauer Kirche, Am Kohlrücken 4, ein.

Dr. Johannes Burkardt wirft bei dieser Veranstaltung einen Blick auf Gerhard Tersteegens Leben und Werk, eine Tischvitrine zeigt spannende Exponate zu dem Themengebiet und natürlich darf Musik keinesfalls fehlen, wenn man über einen Dichter spricht, von dem sich auch heute noch zahlreiche Lieder im Gesangbuch finden: „Gott ist gegenwärtig“ genau wie „Ich bete an die Macht der Liebe“, um nur zwei zu nennen. Joachim Cierpka, Pfarrer der Lukas-Kirchengemeinde im Elsoff- und Edertal, wird den Abend passend zum Thema an der Orgel begleiten. Alle Interessierten sind herzlich zu dem Tersteegen-Abend nach Schwarzenau eingeladen.