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29.04.2019
Von: Jens Gesper

Verabschieden und begrüßen

Bezirksverband der Wittgensteiner Frauenhilfe war bei Lukas-Gemeinde in Elsoff zu Gast


Verabschieden und begrüßen - Beides stand jetzt auf der Tagesordnung bei der Versammlung des Wittgensteiner Frauenhilfs-Bezirksverbands im Elsoffer Gemeindehaus.

Die schräge Mütze von Pfarrerin Berit Nolting war noch nicht mal das Lustigste bei dem unterhaltsamen Sketch, den es jetzt bei der Versammlung des Wittgensteiner Frauenhilfs-Bezirksverbands im Elsoffer Gemeindehaus gab.

Wer gern etwas gegen seine altbackenen Frauenhilfs-Vorurteile unternehmen wollte, der wär‘ jetzt im Elsoffer Gemeindehaus genau richtig gewesen: Mit einem unterhaltsamen, komischen, aber letztendlich auch nachdenklichen Hausfrauen-Alltags-Sketch brachten die Akteurinnen aus dem Vorstand des Wittgensteiner Frauenhilfs-Bezirksverbands bei dessen Versammlung alle Anwesenden zum Lachen. Rund 70 Frauen aus ganz Wittgenstein und sogar aus dem Hochsauerland, das ja zu einem großen Teil zum heimischen Kirchenkreis gehört. Und außerdem noch Lukas-Pfarrer Joachim Cierpka, der an diesem Nachmittag als Quotenmann beim Bezirksverband zu Gast war.

In einem offiziellen Teil an diesem Nachmittag wurden von der Bezirksvorsitzenden Brigitte Rothenpieler verschiedene Frauenhilfs-Leiterinnen mit Worten des Dankes und einem Geschenk begrüßt und andere verabschiedet. Verabschiedet wurden vor Ort Renate Schneider aus Bernshausen und Helga Pfeil aus Puderbach, auch die Girkhäuserin Margot Dickel und die Sassenhäuserin Elisabeth Geier leiten künftig nicht mehr die örtlichen Frauenhilfen. Während sich die Frauenhilfen in Bernshausen und Sassenhausen aufgelöst haben, wurden die Puderbacherin Christa Schäfer und die Girkhäuserin Mechthild Spies als Nachfolgerinnen ihrer Vorgängerinnen willkommen geheißen. Begrüßt wurde zudem Gertrud Saßmannshausen von der Frauenhilfe Alertshausen und Renate Saßmannshausen von der Frauenhilfe Berghausen, die sich den Vorsitz bisher mit Dr. Liesel Baum geteilt hatte. Außerdem wurde an diesem Nachmittag die Berleburgerin Waltraud Seifert nach über 17 Jahre mit einem Blumenstrauß aus dem Bezirksverbands-Vorstand verabschiedet.

Und auch im abschließenden Teil mit Gunhild Lotze konnte man nochmal Frauenhilfs-Vorurteile abbauen. Die Berleburgerin nahm ihre Zuhörerinnen nämlich in einem anspruchsvollen Vortrag mit auf die Spuren von Jörg Zink. Deutscher evangelischer Theologe, Pfarrer, Publizist und einer der bekanntesten Sprecher der Friedens- und Ökologiebewegung, der vor knapp drei Jahren verstorben ist.

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