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18.04.2019
Von: Ronja Schwarz

Zu Ostern gab es wieder Seminare

Junge Ehrenamtliche ließen sich für Arbeit in Kirchengemeinden, CVJM und Kirchenkreis ausbilden


37 Teilnehmende und elf Mitarbeitende aus den Kirchengemeinden Arfeld, Bad Berleburg, Banfetal, Birkelbach, Erndtebrück, Feudingen, Gleidorf, Lukas, Raumland und Wingeshausen waren jetzt gemeinsam beim Osterseminar unterwegs.

Wie jedes Jahr wurde in den Osterferien das Osterseminar durchgeführt. Das ist eine Schulung vom Evangelischen Kirchenkreis Wittgenstein für Ehrenamtliche der heimischen Kirchengemeinden und des CVJM Wittgenstein. Dieses Jahr fand das Osterseminar in Elkhausen, einem Ortsteil von Katzwinkel an der Sieg, statt. Unter der Leitung von Franziska Heß vom Kirchenkreis- Kompetenzzentrum für Kinder-, Jugend- und Familienarbeit waren 37 Teilnehmende und elf Mitarbeitende unterwegs. Vertreten waren beim Osterseminar die Kirchengemeinden Arfeld, Bad Berleburg, Banfetal, Birkelbach, Erndtebrück, Feudingen, Gleidorf, Lukas, Raumland und Wingeshausen.

Freitagnachmittags ging es in Bad Berleburg los. Nachdem alle in der Herberge ihre Betten bezogen hatten, startete das Seminar mit Kennenlernspielen, da die Teilnehmer aus allen vier Kirchenkreis-Regionen kamen und sich somit nicht alle kannten.

Der Samstag ging mit den ersten Theorie-Einheiten wie Bibelkunde, Kommunikation oder Leiter-Stile los. Danach gab es Workshops. Hier bestand die Möglichkeit, Pinnwände oder Gelkerzen zu basteln, Gesellschaftsspiele auszuprobieren, Henna-Tattoos zu gestalten oder sich auch bei Geländespielen auszutoben.

Der Sonntag begann mit einem Gottesdienst, in dem es um die biblische Geschichte der beiden Schwestern Maria und Martha ging. Es folgten gruppendynamische Übungen. Hier war das Ziel, als Team zusammenzuarbeiten und sich als Gruppe durch die Spiele weiterzuentwickeln. Selbstverständlich durften auch an diesem Tag die Theorie-Einheiten nicht fehlen, im Fokus waren diesmal Andachten, Bibelarbeiten und Gottesbilder in der Entwicklungspsychologie.

Montag war wohl der Tag, vor dem die Jugendlichen am meisten Respekt hatten, denn die Teilnehmer der Osterseminar-Gruppe 1 mussten Andachten schreiben und die Teilnehmer der Osterseminar-Gruppe 2 ihre Bibelarbeiten. Sie hatten dafür den ganzen Tag Zeit, am Abend wurden ihre Ergebnisse in Kleingruppen vorgestellt.

Dienstag war es endlich soweit: Der Tagesausflug stand an. Morgens ging es mit dem Bus nach Frankfurt, dort gab es mittags in einem brasilianischen Restaurant ein Neun-Gänge-Menü mit verschiedenen Fleischsorten, darunter auch Hühnerherz. Das war für alle eine neue und aufregende Erfahrung. Natürlich kam auch die Freizeit nicht zu kurz, in Kleingruppen machten sich die Jugendlichen auf, um Frankfurt zu erkunden. Abends wurde es wieder sportlicher, denn der letzte Programmpunkt des Ausflugs war Laser-Tag-Spielen, bei dem Mannschaften mit Infrarot-Signalgebern gegeneinander antreten. Das machte allen sehr viel Spaß und war ein gelungener Abschluss für den Tagesausflug.

Mittwoch war ein sehr theorie-lastiger Tag, es ging um Rechtsfragen, Gabentypen der Mitarbeiter, Nähe und Distanz sowie Seelsorge. Doch es folgte ein weiteres Highlight des Osterseminars, denn der Abschlussabend stand an. Bei „Wetten, dass“, wurden Spiele gespielt, ein Comedy-Battle fand statt, musikalische Menschen zeigten ihr Gesangstalent und es gab eine Bauchredner-Einlage. Selbstverständlich gab es auch eine Hauptwette zwischen zwei Mitarbeitern. Es ging darum, wer von den Beiden mehr Wackelpudding essen konnte. Der krönende Abschluss war das Apfeltauchen in 75 Kilogramm Wackelpudding.

Donnerstag war schon der letzte Tag des Seminars. Es gab eine letzte Theorie-Einheit. Danach fand der Abschluss-Gottesdienst statt, in diesem wurden die Teilnehmer der Osterseminar-Gruppe 2 ausgesendet. Das war ein sehr emotionaler Moment für die nun vollständig ausgebildeten Mitarbeiter. Nach dem Mittagessen und einer ausgiebigen Verabschiedungsrunde, ging es für alle wieder mit dem Bus nach Bad Berleburg.

Hier gibt es viel mehr Fotos vom Osterseminar.