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14.11.2018
Von: Jens Gesper

Den Mitglieds-Beitrag abarbeiten?

Abenteuerdorf-Förderverein gibt Vorstand bei Gründung sehr konkrete Aufgabe


Knapp 30 Menschen trugen sich während der Pause in die Interessens-Liste für den neuen Förderverein des Abenteuerdorfs Wittgenstein ein.

Zusammen mit Geschäftsführerin und Kassenprüfern der erste Vorstand des neuen Fördervereins fürs Abenteuerdorf Wittgenstein: Ulrike Florin, Jochen Schröder, Christine Liedtke, Helga Afflerbach, Andrea Schuppener-Schäfer, Silke Grübener, Martin Flender und Stephan Wahl (von links), mit Leuten aus allen drei Wittgensteiner Kommunen.

Seit Mittwochabend hat das Abenteuerdorf Wittgenstein einen Förderverein. Nachdem Superintendent Stefan Berk knapp 50 Zuhörerinnen und Zuhörer in der Halle Luja des Abenteuerdorfs begrüßt hatte, stellte Geschäftsführerin Silke Grübener kurzweilig und auf den Punkt genau Mitarbeitende und die Freizeiteinrichtung des Wittgensteiner Kirchenkreises in Wemlighausen selbst vor, die zwar inzwischen mehr als 40 Jahre auf dem Buckel hat, aber nach Umbau und Umstrukturierung seit dem vergangenen Jahr als bewährtes Haus mit frischem Schwung unterwegs ist. Wobei auch die neuen Wege auf dem Fundament liegen, das Gott uns Menschen gegeben hat: „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ lautet das Abenteuerdorf-Leitwort aus den Psalmen. Silke Grübener formulierte als Abenteuerdorf-Geschäftsführerin die drei Betätigungsfelder, auf denen ein künftiger Förderverein für sie eine große Hilfe sein könne: beim Netzwerken, als finanzielle Unterstützung und als praktische Unterstützung. Dabei gehe es gleichermaßen um Ideen und Praxis-Einsätze genau wie um Geld, um eben die neuen Ideen auch umsetzen zu können.

In der folgenden Pause mit Schnittchen, gesunden Knabbereien, Getränken hatten die Anwesenden Zeit, sich in eine Liste als Interessierte an der Fördervereins-Mitgliedschaft einzutragen. Das machten knapp 30 Besucher. Wer auf der Liste stand, bekam eine blaue Abstimmungskarte, denn natürlich musste nun unter der Sitzungsleitung von Stefan Berk Paragraph für Paragraph des vom Kirchenkreis mit Finanzamt und Amtsgericht abgestimmten Satzungs-Entwurfs durchgegangen werden. Genau wurde an manchen Stellen nochmal gemeinsam überlegt und bei unterschiedlichen Ansichten per Abstimmung entschieden, die Formulierung zu behalten oder zu ändern, je nach dem Mehrheitsvotum. Am Ende erfolgte die Entscheidung für die Satzung mit den blauen Karten einstimmig.

Danach standen die ersten Vorstandswahlen des neugegründeten Vereins an. Auch hier ergaben sich ausschließlich einstimmige Ergebnisse. Frank Dratschmidt wurde in Abwesenheit, aber nach signalisierter Bereitschaft zum Vorsitzenden gewählt, die Position seiner Stellvertretung blieb zunächst einmal offen, Schriftführerin wurde Pfarrerin Christine Liedtke, Kassenwartin Ulrike Florin, Beisitzer sind künftig Martin Flender, Jochen Schröder und Andrea Schuppener-Schäfer genau wie Schulreferentin Silke van Doorn als direkte Verbindung zum Wittgensteiner Kreissynodalvorstand, also dem Leitungsgremium des Kirchenkreises. Da man gerade sowieso beim Wählen war, bestimmte die Versammlung ebenfalls unisono Helga Afflerbach und Stephan Wahl zu Kassenprüfern.

Prüfer einer Kasse, in die künftig laut Beschluss pro Jahr und Mitglied 50 Euro fließen sollen. Die Gründungsversammlung gab dem neuen Vorstand allerdings gleich noch eine Aufgabe mit auf den Weg. Wie schon zuvor in der Aussprache von Klaus Aderhold angeregt, soll es möglich werden, den Mitgliederbeitrag alternativ zu erbringen. Also diesen vielleicht ehrenamtlich abzuarbeiten. Eine interessante Idee bei einer Gründungsversammlung, die auch aus der heimischen Politik mitgetragen wurde. Vier der sechs Rathäuser auf Kirchenkreis-Gebiet hatten mit ermutigenden unterstützenden Schreiben auf die Einladung reagiert, aus Bad Laasphe war außerdem sogar der stellvertretende Bürgermeister Günter Wagner persönlich bei der Gründungsversammlung in Wemlighausen dabei. Genau wie Heiner Giebeler als Geschäftsführer des Kreisjugendrings Siegen-Wittgenstein.

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