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11.10.2018
Von: Jens Gesper

Daniel Seyfried und Franzi Heß vorgestellt

Zwei ganz unterschiedliche Lebenswege führten direkt ins Kompetenzzentrum


Dahinter Jörn Dickel und Reinhard Stolz, davor Stefan Berk und mittendrin Franzi Heß und Daniel Seyfried, die beiden neuen Hauptamtlichen im Kompetenzzentrum für Kinder-, Jugend- und Familienarbeit des Wittgensteiner Kirchenkreises.

Mehr als ein Jahr ohne Leitung liegt hinter dem Kompetenzzentrum für Kinder-, Jugend- und Familienarbeit des Evangelischen Kirchenkreises. Dennoch haben bis auf eine Mitarbeiter-Freizeit alle Veranstaltungen stattgefunden: Konfi-Camps, Jugendbibelwochen, Seminare und zudem ein KinderKirchenTag und eine Jugendsynode, beides aus Anlass des Reformations-Jubiläums. Das ging nur aufgrund von gut ausgebildeten jungen Ehrenamtlichen, die kräftig und oft und ausdauernd anpackten. Außerdem wurde Manches von Pfarrern aufgefangen und Vieles vom Kompetenzzentrum, vorneweg durch den versierten Sachbearbeiter Reinhard Stolz. Aber nach einem Jahr merkt man jetzt, dass die Kräfte ausgelaugt sind. Von daher ist es gut, dass seit dem 15. Oktober das Kompetenzzentrum wieder einen Leitenden Jugendreferenten hat: Daniel Seyfried stellte sich jetzt bei einem Pressegespräch im Berleburger Haus der Kirche der Öffentlichkeit vor, dabei an seiner Seite Franziska Heß, neuerdings ebenfalls Jugendreferentin mit einer ganzen Stelle im Kirchenkreis.

Zwei, die unterschiedlicher nicht sein könnten, wie schon ihre Lebensläufe klar machen. Daniel Seyfried ist 38 Jahre alt, stammt ursprünglich aus Sachsen und war zuletzt Gemeinschaftspastor der Landeskirchlichen Gemeinschaft Gütersloh. Franziska oder vielmehr Franzi Heß, so kennt man sie schon lange besser, ist 22 Jahre alt, kommt aus Schwarzenau und tritt nach ihrem Uni-Abschluss gerade ihre erste Stelle als Gemeindepädagogin an. Allein diese Unterschiedlichkeit kann für die Arbeit ein großer Gewinn sein. Zwei gemeindepädagogische Stellen nebeneinander, das war vom Kirchenkreis lange geplant und konnte so aber nicht umgesetzt werden. Superintendent Stefan Berk freute sich beim Pressegespräch über das neue Hauptamtlichen-Gespann im Kompetenzzentrum, zu dem natürlich Reinhard Stolz als Dritter im Bunde auch weiter dazu gehört. Das Doppel bietet die Chance, sich auch stärker um die Kinder- und Familienarbeit zu kümmern. Ein Arbeitsfeld, das bisher eher ein Schatten-Dasein fristete. Darüber wird sich der Gemeindepädagogische Ausschuss des Kirchenkreises Gedanken machen, sein Vorsitzender Jörn Dickel war ebenfalls beim Pressegespräch.

Daniel Seyfried wohnt mit Ehefrau und Tochter zunächst mal in Raumland, hat aber ein Haus in Girkhausen gekauft. Er ist also schon gut in Wittgenstein angekommen, die erste Arbeitswoche führt ihn allerdings gleich mal nach Amerika. Beim Young-Ambassadors-Austausch-Programm hinkt diesmal die deutsche Seite zeitlich ein wenig hinterher: In Indiana und Kentucky stehen die Jugendlichen für die siebte Generation bereits lange fest, bei uns muss noch entschieden werden. Zur Vorbesprechung des Programms, das nächstes Jahr Wittgensteiner Jugendliche in die USA und im Jahr drauf junge Amerikaner zu uns bringt, reisen Daniel Seyfried und Stefan Berk zur United Church of Christ. Vom 18. bis 22. Oktober ist das Vorbereitungstreffen in Amerika terminiert.

Ehrenamtliche können Daniel Seyfried und Franziska Heß dann aber Ende des Monats gemeinsam bei einem Schwerpunktseminar im Abenteuerdorf Wittgenstein erleben. Dort ist das neue Doppel zu zweit dabei.