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12.10.2018
Von: Jens Gesper

Für die Sicherheit von Kindern und Kita

Drei Eschen mussten beim Erndtebrücker Familienzentrum „Sonnenau“ gefällt werden


Nach Ende der Kita-Zeiten wurden am Familienzentrum „Sonnenau“ in Erndtebrück am Freitagnachmittag drei Bäume mit der Diagnose „Eschentriebsterben“ gefällt. Manche der Jungs blieben deshalb länger, um mit Eltern den beeindruckenden Maschinen-Einsatz mitzuerleben.

„Das Sterben der Eschen“, „Dramatisches Eschensterben im Ruhrgebiet“ oder auch „Eschentriebsterben ist Grund für Fällaktion am Rodelweg“, das sind nur einige Schlagzeilen aus anderen Teilen Nordrhein-Westfalens in diesem Jahr. Auch in Erndtebrück sorgte das Eschentriebsterben am vergangenen Freitag für einen Einsatz.

Ein Pilz mit dem Namen „Falsches Weißes Stängelbecherchen“ befällt bei der Krankheit die Bäume, im Internet heißt es auf einschlägigen Seiten, dass etwa ein Drittel der Eschen relativ rasch absterbe, während nur ein kleiner Prozentsatz als weitgehend resistent gelte.

Der heimische Baum-Fachmann Christian Womelsdorf ist zertifizierter Baumkontrolleur und schaute sich die Eschen beim Familienzentrum „Sonnenau“ der Evangelischen Kirchengemeinde Erndtebrück an der Ederfeldstraße mit dem Baumbeauftragten Rüdiger Dreher des Kirchenkreises genauer an, weil herabfallende Äste Kinder und Kita-Gebäude gefährden könnten. Drei Bäume mussten weg, so das Urteil der Experten. Um den Kita-Betrieb und den Verkehrsfluss der umliegenden Straßen so wenig wie möglich zu behindern, entschied sich Christian Womelsdorf für den Einsatz eines Spezial-Fällkrans. Dieser konnte auf dem Weg oberhalb der Kita stehen und alle Bäume in kleine Stücke schneiden und so die Bäume sicher zu Fall bringen.

In der kommenden Woche wird noch das Ast- und Strauchgut bei der Kita entfernt. Der große Stamm der Esche bleibt jedoch erst einmal erhalten, um den Kindern zu zeigen, wie beeindruckend groß dieser Baum war.