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20.04.2018
Von: Carmen Wagner-Khatibi

„Spannender Nachmittag, der wiederholt werden darf“

Feuerwehr Banfetal zu Gast beim Männerstammtisch im Lutherhaus in Fischelbach


Nach den einleitenden Worten von Hauptbrandmeister Björn Becker gingen die Männer bei strahlendem Sonnenschein auf den Parkplatz des Lutherhauses, um zwei Feuerwehrautos genauestens in Augenschein zu nehmen.

Das Männerstammtisch-Treffen der Evangelischen Kirchengemeinde Fischelbach besuchte jetzt der Löschzug Banfetal der Freiwilligen Feuerwehr Bad Laasphe. Nachdem Carmen Wagner-Khatibi alle Besucher herzlich begrüßt hatte, sprach sie über den Korintherbrief Kapitel 4, Verse 16 bis 18: „Darum werden wir nicht müde; sondern wenn auch unser äußerer Mensch verfällt, so wird doch der innere von Tag zu Tag erneuert. Denn unsre Bedrängnis, die zeitlich und leicht ist, schafft eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit, uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare. Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.“

Hierbei ging die Banfetaler Diakonische Gemeindemitarbeiterin der Frage nach, wie viel Raum man heutzutage dem äußeren und inneren Menschen gibt und wie man als Christ mit seinen Ängsten und Nöten umgeht. Nach der geistlichen folgte die leibliche Stärkung, bei Kaffee und Kuchen. Nach den einleitenden Worten von Hauptbrandmeister Björn Becker gingen die Männer bei strahlendem Sonnenschein auf den Parkplatz des Lutherhauses, um zwei Feuerwehrautos genauestens in Augenschein zu nehmen.

Es handelte sich um ein LF20 - Löschgruppenfahrzeug 20 - und ein TLF4000 - Tanklöschfahrzeug 4000. Diese wurden in den vergangenen drei Jahren angeschafft. Die fünf angereisten Kameraden, Björn Becker, Matthias Kraft, Pierre Lessig und Maik Brinkmann mit seinem Sohn Jakob aus der Kinder-Feuerwehr, standen den interessierten Männern Rede und Antwort. So wurde beispielsweise über die leistungsstarken hydraulischen Schneid- und Spreizwerkzeuge zur Unfallrettung berichtet, welche aufgrund von immer massiver verbauten Pkw und Lkw nötig geworden seien. Auch das Tanklöschfahrzeug mit einem Tank für 4000 Liter Wasser zog die Aufmerksamkeit auf sich. Dieses Fahrzeug sei dringend nötig gewesen, um die Löschwasser-Versorgung in entlegenen Ortsteilen wie Sohl sicher zu stellen. Die Kameraden schilderten ebenfalls, dass eine Zunahme an Hilfeleistungen für den Rettungsdienst zu verzeichnen seien. Hier müssten immer häufiger Türen zu alleinstehenden, erkrankten oder verletzten Personen mit Hilfe modernem Werkzeug geöffnet werden, um eine rettungsdienstliche Versorgung zu ermöglichen. Ebenfalls helfe die Feuerwehr inzwischen vermehrt bei komplizierten Transporten von Patienten.

Viele der Senioren des Fischelbacher Stammtischs interessierten sich auch für Motorsägen, Tauchpumpen, Wassersaugern und Winden zum Abarbeiten witterungsbedingter Einsätze. Die fünf Feuerwehrleute merkten schnell, wie viel Knowhow die Senioren aus ihrer eigenen beruflichen Erfahrung mitbrachten.

Das Fazit von Carmen Wagner-Khatibi fiel eindeutig aus: „Rundherum war es ein sehr informativer, spannender Nachmittag mit ausführlichen Gesprächen, der gerne wiederholt werden darf.“