„Gottes Schöpfung ist sehr gut!“ >
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19.01.2018
Von: Jens Gesper

Ein neues Zuhause für die Diakonie in Bad Laasphe

Mit einem Gottesdienst wurden die diakonischen Einrichtungen im Haus Lahnblick eröffnet


Mitarbeitende stellten beim Gottesdienst zur Eröffnung der diakonischen Einrichtungen im Laaspher Haus Lahnblick ihre Arbeit vor.

Nach Verzögerungen und Unwägbarkeiten beim Umbau sind es inzwischen immer mehr Menschen, die in der Laaspher Seniorenwohnanlage „Lahnblick“ beim Diakonischen Werk (DW) Wittgenstein leben. Die offizielle feierliche Eröffnung steht noch aus, aber jetzt gab es schon mal einen Gottesdienst zur Eröffnung der diakonischen Einrichtungen im Haus Lahnblick. Rund 50 Besucher, darunter auch die örtlichen Evangelischen Gemeindepfarrer Dieter Kuhli und Steffen Post sowie die Laaspher Diakonische Gemeindemitarbeiterin Ingrid Leinweber, ließen sich am Freitagnachmittag von Wittgensteins Diakoniepfarrerin Simone Conrad und Mitarbeitenden des Diakonischen Werks aus dem Haus einladen, die den Gottesdienst gemeinsam gestalteten.

„Ein neues Zuhause, ein Stück Heimat“, so fasste Simone Conrad das Leitmotiv für den Gottesdienst zusammen. „Wo bin ich geborgen?“, formulierte die Diakoniepfarrerin die Frage, auf die der Gottesdienst Antworten geben wollte. Die unterschiedlichen Puzzleteile dafür lieferten DW-Mitarbeitende, die aus ihren Arbeitsbereichen berichteten: von der Leitungs- und Verwaltungsebene, aus dem Ambulanten Pflegedienst, aus der Tagespflege und von der Demenz-WG. Und ganz am Ende hatte Simone Conrad eine biblische Verheißung als Antwort: „‚In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen‘, sagt Jesus. Das heißt doch: Bei Gott darf ich zuhause sein. Da bin ich willkommen - nicht als Gast, sondern als ein Familienmitglied - als sein geliebtes Kind. Was für ein unendlich tröstlicher Gedanke. Zuhause bei Gott - das ist eine Kraftquelle für unsere Arbeit und ebenso eine Trostquelle. Genau das wünschen wir uns für die diakonischen Einrichtungen hier: dass etwas von Gottes Trost und Kraft, seiner Hinwendung zum Menschen und seiner Liebe spürbar und erfahrbar wird. Dass Menschen hier zuhause sind - und Gottes guter Geist.“ Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst, zu dem viele anheimelnde Gesangbuch-Klassiker gehörten, vom gemeinsamen Chor der Berleburger und der Laaspher Gemeinde der Neuapostolischen Kirche unter der Leitung von Matthias Thome.

Beeindruckend war es, auf wie vielen Schultern das Gelingen des Gottesdienstes lag - und genau das ist sinnbildlich für die Arbeit des Diakonischen Werkes, bei der viele Menschen mit unterschiedlichen Begabungen sich in den Dienst des Nächsten stellen. Als Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Wittgenstein war auch Thomas Dörr vor Ort, er freute sich, dass die Lahnklinik mit diesem Gottesdienst „geistlich in Betrieb“ genommen worden sei und darüber, dass die Diakonie hier „ein neues Zuhause“ gefunden habe. Sein Dank ging an die diejenigen, die den Gottesdienst gestaltet hatten, sowie an die beiden Pfarrer der Laaspher Kirchengemeinde und an die Stadt Bad Laasphe, die an diesem Freitagnachmittag durch Volker Kohlberger vertreten war.

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