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10.12.2017
Von: Kita „Bäderborn“

„Gott ist die Liebe“

Vollbesetzte Stadtkirche beim Familiengottesdienst mit Pfarrer Dieter Kuhli und Kita „Bäderborn“


Luther und Weihnachten - passt das zusammen? Ja, auf jeden Fall, davon konnte man sich in der voll besetzten Stadtkirche Bad Laasphe am zweiten Advent überzeugen.

Luther und Weihnachten - passt das zusammen? Ja, auf jeden Fall, davon konnte man sich in der vollbesetzten Stadtkirche Bad Laasphe am zweiten Advent überzeugen. Am Familiengottesdienst mit Pfarrer Dieter Kuhli und der Kita „Bäderborn“ nahmen alle Kinder und deren Familien, Verwandte und Freunde teil. Aber auch zahlreiche Interessierte fanden den Weg in die Kirche.

Der Gottesdienst stand unter dem Thema „Gott ist die Liebe“ und bezog sich auf die Entdeckung, die Martin Luther vor 500 Jahren machte. Er begriff, dass Gott kein strafender, sondern ein liebender Gott ist und reformierte dadurch die Kirche. Gottes Liebe zu den Menschen ist sehr groß und darum hat er uns seinen Sohn Jesus Christus geschenkt. In der Advents- und Weihnachtszeit erinnern Christen sich an die Geburt Jesu im Stall.

Die Kinder wirkten mit großem Engagement am Verlauf des gut einstündigen Familiengottesdienstes mit. Einige Kinder öffneten in der Kirche eine geheimnisvolle Schatzkiste - und erzählten so die wichtigsten Stationen im Leben von Luther. Vom Gewitter und der Angst, dass Gott ihn strafen wollte, den 95 Thesen in Wittenberg, wie Luther die Bibel übersetzte, er Katharina von Bora kennenlernte und eine Familie gründete. Andere Kinder erklärten die Bedeutung der Lutherrose, dem Familienwappen der Luthers. Mit dem Leben Martin Luthers beschäftigten sich die Bäderborn-Kinder bereits seit dem Frühjahr.

Der Reformator Luther hatte die Liebe Gottes erfahren, aber was bedeutet das heute für die Gegenwart? Zur Frage „Wie können wir seine Liebe spüren?“ gestalteten alle Gottesdienstbesucher einen Baum mit ganz vielen Herzen als Laub. Jeder konnte schreiben oder auch malen, wie die Liebe Gottes für jeden Einzelnen spürbar ist. Der Herzbaum mit Worten und Symbolen ist in der Kita zu bewundern. Ganz fleißig sangen die Kinder verschiedene Lieder und konnten sogar das Vaterunser mit Gebärden sprechen.

Aber nicht nur die Kinder, sondern auch die Elternratsvertreter bereicherten den Gottesdienst mit einem Fürbittengebet. „Herzlichen Dank an alle, die dafür gesorgt haben, dass Gottes Liebe für jeden spürbar geworden ist“, so Kita-Leiterin Angelika Krämer.