Zum zehnten Mal „Heiligabend nicht allein“ >
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18.12.2017
Von: Jens Gesper

Friedenslicht ist angekommen

Bis Freitag gibt es das Licht im Berleburger Haus der Kirche, danach nur noch davor


Petra Seiffert, Horst Schneider, Kerstin Grünert und Sandra Schneider (von links) brachten auch in diesem Jahr wieder am dritten Advent das Bethlehemer Friedenslicht aus dem Siegener Sankt-Marien-Krankenhaus nach Wittgenstein.

Erneut holte die Erndtebrücker Pfarrerin Kerstin Grünert am Sonntag nach der Aussendungs-Andacht in der Kapelle des Siegener Sankt-Marien-Krankenhauses das Friedenslicht aus Bethlehem mit Vertretern der Erndtebrücker Feuerwehr nach Wittgenstein. Wie schon im vergangenen Jahr waren Gemeindebrandinspektor Horst Schneider sowie Jugendfeuerwehrwartin Petra Seiffert und deren Stellvertreterin Sandra Schneider mit der Pfarrerin unterwegs, damit das Licht trotz widriger Umstände am Abend des dritten Advents sicher nach Wittgenstein kam.

In diesem Jahr lautet das Leitmotiv der Aktion „Auf dem Weg zum Frieden“. Im Berleburger Haus der Kirche an der Schloßstraße 25 kann man sich das Licht bis einschließlich Freitag, 22. Dezember, zwischen 9 und 16 Uhr abholen. Mitbringen sollte man eine Kerze und ein Behältnis zum Transport - Öllicht, Ewiges Licht oder Windlicht haben sich sehr gut bewährt. Vor der Tür brennt es in einer Laterne, hier können sich Interessierte rund um die Uhr bedienen.

Seit mehr als 30 Jahren gibt es die Friedenslicht-Aktion des Österreichischen Rundfunks ORF. Alljährlich entzündet in der Vorweihnachtszeit ein Kind in Jesu Christi Geburtsgrotte das Licht, das anschließend per Flugzeug in einer explosionssicheren Lampe nach Wien gebracht wird. Von dort aus geht es nach einem Aussendungsgottesdienst weiter. Wie in mehr als 30 anderen europäischen Ländern ist das Friedenslicht am dritten Advent auch in Deutschland angekommen. Jeder, der Interesse hat, ist herzlich willkommen, sich das Licht an der Schloßstraße in Bad Berleburg abzuholen.