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24.09.2017
Von: Julianna Wunder

Konfi-Camp der Hochsauerländer Kirchenkreis-Region

Ein Bericht von Julianna Wunder, Konfirmandin aus Schmallenberg


Am Samstagabend warteten die Mitarbeitenden beim Konfi-Camp der Hochsauerländer Kirchengemeinden im Wittgensteiner Kirchenkreis in Verkleidung auf die Konfirmandinnen und Konfirmanden, die beim Geisterspiel ein Rätsel lösen und eine Prinzessin befreien mussten.

Das Konfi-Camp der Hochsauerländer Kirchengemeinden Dorlar, Gleidorf und Winterberg im Evangelischen Kirchenkreis Wittgenstein fand jetzt in der Wald-Jugendherberge in Windeck-Rosbach statt.

Freitag: Nach der Ankunft trafen wir uns erst einmal alle im Gemeinschaftsraum und spielten Kennenlernspiele, da sich die Jugendlichen aus Eslohe, Schmallenberg und Winterberg noch nicht richtig kannten.
Um etwa 12 Uhr gab es dann Mittagessen, für welches wir jeden Tag einen Küchendienst auswählten. Nach dem sehr leckeren Essen, das immer frisch zubereitet wurde, wurden die Zimmer eingeteilt. Es gab einen Jungen- und einen Mädchen-Trakt und zwöf Vierer- und fünf Dreier-Zimmer.
Wir bezogen unsere Betten, und dann fing auch schon das Programm an.
Die Konfirmandinnen und Konfirmanden, sowie die Mitarbeiter/innen trafen sich draußen auf dem Gelände, und wir spielten Stratego. Da die Zeit wie im Flug verging und es schon 18 Uhr war, gingen wir wieder in den Essbereich. Vor jedem Essen beteten wir noch „Alle unsere Gaben“ im We-Will-Rock-You-Style, was immer ein großer Spaß war.
Nach dem leckeren Essen hatten wir etwas Freizeit. Gegen 19 Uhr öffnete dann auch unser Kiosk, bei dem man alle möglichen Leckereien kaufen konnte.
Als es dann dunkel wurde, sollten wir unsere mitgebrachten Drecksachen anziehen, da wir in den Wald gingen und dort ein etwas außergewöhnlicheres Versteckspiel spielten, welches zusätzlich Trillerpfeifen und Knicklichter beinhaltete. Um 22 Uhr gingen wir dann wieder rein und trafen uns nochmal im Gemeinschaftsraum. Dort sprachen wir über die vielen Ereignisse des Tages und Rene, einer der Mitarbeiter, machte eine Andacht und wir sangen zusammen Lieder. Anschließend hatten wir noch Zeit, uns zu duschen und uns zum Schlafen fertigzumachen. Nach dem anstrengenden und aufregenden Tag war um 23 Uhr Nachtruhe.

Samstag: Am nächsten Tag bereiteten wir uns dann für das Kanufahren vor. Nach dem Frühstück durften wir uns Lunchpakete zubereiten und diese dann mitnehmen. Wir fuhren mit einem Bus zum See, an welchem uns ein Mann empfing, der uns die Regeln mitteilte, auf die wir im Kanu achten mussten.
Nachdem er uns die Schwimmwesten umlegte, teilten wir uns in Gruppen auf und stiegen immer zu dritt oder viert in ein Kanu.
Bis auf zwei gekenterte Kanus hat zum Glück alles gut funktioniert, und wir hatten eine Menge Spaß, obwohl das Paddeln nach einiger Zeit ziemlich anstrengend wurde. Deshalb sprangen viele kurz vor der Pause für eine Abkühlung ins Wasser. Nach einer kleinen Stärkung durch unsere Lunchpakete konnte es dann auch endlich weiter gehen. Wir paddelten die Strecke nochmal zurück und fuhren wieder zur Jugendherberge. Da wir alle sehr hungrig waren, wartete schon ein leckeres Abendessen auf uns.
Wir hatten etwa eine Stunde Zeit, um uns auszuruhen oder etwas auf dem Gelände zu unternehmen, was nie langweilig wurde, da wir viele Beschäftigungs-Möglichkeiten hatten wie Tischtennis, Fußball, Gemeinschaftsspiele und vieles mehr.
Um 19 trafen wir uns alle im Gemeinschaftsraum und spielten ein Geisterspiel, bei welchem wir Rätsel lösen und somit die Prinzessin befreien konnten. Hierfür legten sich die Mitarbeiter sehr ins Zeug und verkleideten sich, sodass das Spiel noch interessanter wurde.
Als es dunkel wurde, trafen sich alle wieder draußen auf dem Vorhof. Da es einige Stunden zuvor geregnet hatte und die Wiese matschig und total nass war, hat das geplante Spiel noch viel mehr Spaß gemacht. Wir spielten American Football auf eine etwas andere Art und Weise.
Anschließend machten wir dann ein gemütliches Lagerfeuer mit Marshmallows.
Plötzlich merkten wir dann, wie spät es schon war und wie schnell die Zeit vergangen ist. Wir gingen rein und legten uns schlafen.

Sonntag: Am Morgen wachten wir auf und waren alle etwas traurig, dass das spannende und lustige Wochenende schon bald vorbei war.
Wir hatten noch eine kleine Andacht vor dem Frühstück, zu welcher jeder eingeladen war.
An diesem Morgen sprach die Mitarbeiterin Irina davon, dass jeder Mensch mit allen seinen Ecken und Kanten perfekt und liebenswert ist.
Wir hatten nicht mehr viel Zeit bis zu Rückfahrt, doch nutzten wir diese trotzdem noch, um unsere Sachen zu packen und im Anschluss Spiele zu spielen. Kurz vor der Abfahrt beteten wir noch miteinander und sangen einige Lieder.
Es war ein sehr aufregendes, abwechslungsreiches und lustiges Wochenende.
Wir sind der Kirchengemeinde und allen Mitarbeitern, die uns begleitet haben, sehr dankbar, dass sie uns so ein tolles Wochenende ermöglicht haben.

Hier gibt es noch mehr Fotos von dem Konfi-Camp.