Gemeindeversammlung in Eslohe >
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18.09.2017
Von: Reni Rode

Ein Fluss, der gleichmäßig fließt

Versammlung des Bezirksverbands der Wittgensteiner Frauenhilfe in Wingeshausen


Vom Bezirksvorstand der Evangelischen Frauenhilfe im Kirchenkreis bekamen die ehemaligen Frauenhilfs-Vorsitzenden aus Weidenhausen, Luise Bald, und Birkefehl, Annelies Dickel, von Vorstands-Mitglied Adelheid Böhl (von links) ein Geschenk überreicht.

Christiane Lunau, Monika Schlapbach, Marion Wunderlich, Petra Müsse, Christine Knebel, Hannelore Glaubitz und Adelheid Böhl wurden von der Bezirksverbands-Vorsitzenden Brigitte Rothenpieler (von links) herzlich im neuen Amt begrüßt.

Pfarrerin Berit Nolting, im Wittgensteiner Kirchenkreis die Beauftragte für die Frauenarbeit, teilte beim Gottesdienst in Wingeshausen die Frauen zum Kanon-Singen ein.

Dorothee Krumm spielte beim Gottesdienst in Wingeshausen die Orgel.

Gut besucht war jetzt der Gottesdienst vor der Mitgliederversammlung des Bezirksverbands der Evangelischen Frauenhilfe im Kirchenkreis Wittgenstein in der Wingeshäuser Kirche.

Die Mitgliederversammlung des Bezirksverbandes der Evangelischen Frauenhilfe im Kirchenkreis Wittgenstein fand jetzt in Wingeshausen statt. Ein Gottesdienst in der Wingeshäuser Kirche, der von Pfarrerin Berit Nolting, den Frauen des Bezirksvorstands und Dorothee Krumm an der Orgel gestaltet wurde, war der Auftakt zu diesem Treffen.

Die Vorsitzende Brigitte Rothenpieler begrüßte 70 Frauen in der Kirche. Die Grundlage des Gottesdienstes bildete der Entwurf des Judika-Gottesdienstes vom Landesverband der Evangelischen Frauenhilfe Westfalen in Soest. Glaubens- und Reformationsgeschichte von Frauen war das Thema. Im Mittelpunkt stand Lydia, die erste christliche Frau auf europäischem Boden. Wallender blauer Stoff, belegt mit Steinen und Tropfen aus Papier, bedeckte den Abendmahlstisch und die Stufen zum Chorraum. Der so gestaltete Strom stellte den Fluss des Glaubens dar, der gleichmäßig fließend und niemals versiegend das Leben im Glauben symbolisiert, auch wenn Hindernisse in dem Flussbett zu umschiffen sind.

Im Gottesdienst fanden die Verabschiedung und die Begrüßung ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen statt. Aufgegeben haben ihre Ämter Renate Koritkowski von der Frauenhilfe Schüller-Wemlighausen, die sich Ende des vergangenen Jahres aufgelöst hat, sowie Anneliese Dickel, die frühere Vorsitzende in Birkefehl, und Luise Bald, ehemals Vorsitzende in Weidenhausen. Die beiden Letztgenannten waren in Wingeshausen, als Zeichen des Dankes wurde ihnen eine Tasse mit einem Bibelvers überreicht. Neu eingeführt ins Amt wurden Christine Knebel und Hannelore Glaubitz aus Birkefehl, Adelheid Böhl, Marion Wunderlich, Petra Müsse und Monika Schlapbach als Leitungs-Team der Weidenhäuser Frauenhilfe und Christiane Lunau für die Frauenhilfe Eslohe in der Kirchengemeinde Dorlar, die Evangelischen in der Hochsauerländer Kommune Eslohe gehören ebenfalls zum Wittgensteiner Kirchenkreis. Ihnen wurde jeweils ein Teelicht in einem beschrifteten Glas überreicht.

Nach dem Gottesdienst schloss sich eine stärkende Kaffeepause im Wingeshäuser Gemeindehaus an. Der Frauenhilfs-Bezirksverband dankt der örtlichen Frauenhilfe dafür herzlich. Es folgten die Regularien einer Mitgliederversammlung. Helene Grebe trug in Vertretung von Erna Galler den Kassenbericht vor. Schriftführerin Christel Knebel erläuterte im Jahresbericht die Aktivitäten des Bezirksvorstandes, dem einstimmig Entlastung erteilt wurde. Helene Grebe und Karin Grebe konnten noch einmal als Kassenprüferinnen gewonnen werden.

Unter dem sich anschließenden Punkt „Verschiedenes“ dachte man über das nachlassende Interesse an der Weltgebetstags-Vorbereitung nach. Angekündigt wurde eine mehrwöchige öffentliche Ausstellung zum Reformations-Jubiläum mit Egli-Figuren in Oberndorf im November und die Feierlichkeiten zum 101-jährigen Bestehen der Evangelischen Frauenhilfe Elsoff im Oktober. Die alljährliche Adventsvorbereitung des Bezirksverbands findet am Montag, 13. November, im Raumländer Gemeindehaus statt. Und natürlich durfte an diesem reichgestalteten Nachmittag in Wingeshausen im Jahr des Reformations-Jubiläums auch ein Programmpunkt zu diesem Thema nicht fehlen: Als Ausklang überraschte und erfreute Hildegard Born mit ihrem Beitrag über Martin Luthers Leben, den sie in Auer und Wingeshäuser Mundart übertragen hatte und vortrug.

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