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28.08.2017
Von: Jens Gesper

Vertrag nach Verhandlungen

Girkhäuser Presbyterium und Vorstand des Generationenvereins unterzeichneten Nutzungsvertrag


Vertreter des Presbyteriums und vom Vorstand des Generationenvereins unterschrieben den Nutzungsvertrag für das Evangelische Gemeindehaus in Girkhausen und stießen darauf schon mal an. Es wird aber auch noch ordentlich gefeiert: Den 1. Oktober sollten sich deshalb alle Girkhäuser freihalten.

Vor dem Anstoßen kam das Unterschreiben und das Siegeln des Vertrags.

Am Montagabend unterschrieben Vertreter des Girkhäuser Presbyteriums und vom Vorstand des örtlichen Generationenvereins den Nutzungsvertrag für das Evangelische Gemeindehaus in Girkhausen. Damit ist ein weiteres wichtiges Kapitel abgeschlossen in einem Buch, das hoffentlich zur Erfolgsgeschichte wird.

Bereits das Vorgänger-Presbyterium hatte im Frühjahr 2015 bei einer Gemeindeversammlung deutlich gemacht, dass sich die Girkhäuser Kirchengemeinde auch nach dem Verkauf des Pfarrhauses noch weiter mit ihrem Gebäudebestand beschäftigen müsse. Etwa zur gleichen Zeit wählten in einer pfarramtlichen Verbindung mit der Nachbarkirchengemeinde die beiden selbstständigen Presbyterien aus Bad Berleburg und aus Girkhausen Christine Liedtke, so dass es nach anderthalb Jahren ganz ohne Pfarrer in Girkhausen eine Nachfolgerin für Achim Schwarz gab. Die dann mit ihrer Familie auch noch ins Dorf zog. So konnten die Überlegungen ums Gemeindehaus neuen Schwung aufnehmen. Schnell war absehbar, dass die Dorfgemeinschaft das Gebäude nicht aufgeben wollte, auch wenn es die Kirchengemeinde mit ihren gut 550 Gemeindegliedern allein nicht mehr halten konnte.

In einem ehrlichen und vertrauensvollen Miteinander bereitete ein Arbeitskreis, zu dem auch Ortsvorsteher Eberhard Lauber gehörte, eine Sitzung vor, in der sich vor einem knappen Jahr eine deutliche Mehrheit der Anwesenden für den Erhalt des Gemeindehauses als öffentlichem Gebäude aussprach. Im Februar 2017 wurde der Generationenverein aus der Taufe gehoben, der das Gemeindehaus nun für die eigene Nutzung und für die Durchführung von Veranstaltungen übernimmt. Sein Vorsitzender ist Peter Liedtke. Pfarrer wie seine Ehefrau, aber in diesem Fall ein Girkhäuser, der gemeinsam mit seinen übrigen Vorstandskollegen Verantwortung übernommen hat.

Beide Seiten stießen am Montagabend auf die Vertragsunterzeichnung schon mal an. Aber natürlich wird das Ganze auch noch ordentlich gefeiert. Eine Woche nachdem die Girkhäuser in dem barrierefreien Gemeindehaus ihre Stimmen für die Bundestagswahl abgegeben haben, beginnt am Sonntag, 1. Oktober, um 10.15 ein Erntedankgottesdienst in der Girkhäuser Kirche. Anschließend treffen sich alle im benachbarten Gemeindehaus, wo es die feierliche Übergabe des Schlüssels gibt. Dazu kommt noch rund ums Gemeindehaus ein buntes Programm mit einem warmen Mittagessen.