Neuer Platz für Reister Dachreiter >
< Abenteuer in Theorie und Praxis
24.04.2017
Von: Reni Rode

Wellness-Nachmittag für Frauenhilfen

Wittgensteiner Bezirksverbandstreffen fand in Bad Berleburg statt


Der Bezirksverband der Evangelischen Frauenhilfe im heimischen Kirchenkreis hatte jetzt zur Versammlung nach Bad Berleburg ins Christus-Haus eingeladen. 68 Frauen aus Wittgenstein und dem Hochsauerlandkreis, waren der Einladung gefolgt, die einen Wohlfühlnachmittag versprach.

Der Bezirksverband der Evangelischen Frauenhilfe im Kirchenkreis Wittgenstein hatte jetzt zur Bezirksverbandsversammlung nach Bad Berleburg ins Christus-Haus eingeladen.

68 Frauen aus Wittgenstein und dem Hochsauerlandkreis, waren der Einladung gefolgt, die eines Wohlfühlnachmittag versprach. Brigitte Rothenpieler begrüßte als Vorsitzende des Bezirksverbands die Frauen sowie die Berleburger Pfarrerin Claudia Latzel-Binder und Pfarrerin Lindtraut Belthle-Drury vom Frauenhilfe-Landesverband in Soest, die als Referentin beim Wittgensteiner Treffen war.

In ihrer Begrüßung kam Claudia Latzel-Binder gleich auf das Thema der Veranstaltung zu sprechen, indem sie die Frauen fragte, wie diese den Heiligen Geist mit ihren Sinnen eigentlich erleben. Seien es vielleicht die Momente, in denen sich Augen an lichtdurchfluteten bunten Kirchenfenstern erfreuen? Oder Zeiten, in denen es den Frauen gut gehe? Aber wie könne man Glauben in schlechten Zeiten leben?

Lindtraut Belthle-Drury vertiefte diese Fragen in ihrer Andacht: Die Osterzeit lasse die Menschen erkennen, dass der Tod nicht das Letzte bedeutet, dass seine Macht der Endlichkeit gebrochen werde, dass nach der Erfahrung des Entsetzens, Schreckens und großer Trauer neue Hoffnung entstehe, um auf neue Ziele zuzugehen. Mit Versen aus Psalm 34 leitete die Pfarrerin zu ihrem Referat über. Unübersehbar seien die vielfältigen Werbeanzeigen in den Medien, die Wellness-Reisen versprächen. Warum aber in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liege? Eine Quelle hierfür sei die Bibel. Zum Beispiel der Psalm 34. Seine Verse würden zu einfachen Übungen anleiten, um Lebensfreude und -qualität zu steigern. Zunächst entwickelten die Anwesenden ein Gefühl für den Text, indem die Psalmverse auf verschiedene Weise gelesen wurden. Mit Worten, Gesten und Gesang steigerte sich der Wohlfühlcharakter. Man kam ins Gespräch mit der Nachbarin und erfuhr schließlich, wie Gottes Gegenwart im übertragenen Sinne schmeckt und riecht, als zur Kaffeepause übergeleitet wurde: „Schmeckt und seht, wie freundlich der Herr ist.“

Durch das Auflisten von individuellen Freude-Erlebnissen und meditativen Übungen mit einer Partnerin erfuhren die Frauen anschließend außerdem, dass es ihnen gut gehe, wenn sie sich auf Gottes heilvolles Handeln einließen. Viele frohe Lieder wurden, zur musikalischen Begleitung von Dorothee Krumm, an diesem Nachmittag gesungen. Für die sorgfältige Ausrichtung der Veranstaltung dankte der Wittgensteiner Bezirksverband der Frauenhilfe Bad Berleburg ausdrücklich.