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10.05.2017
Von: Susanne Falk

Über 300 Veranstaltungen an 90 Orten

Programmheft zum Spirituellen Sommer 2017 ist erschienen


Ulrich Möckel, Dr. Andrea Brockmann, Susanne Falk, Michael Kloppenburg, Hubertus Schmidt, Julia Karbon und Elisabeth Grube (von links) stellten jetzt das Programmheft für den Spirituellen Sommer 2017 vor.

Das Programmheft zum Spirituellen Sommer 2017 des Netzwerks „Wege zum Leben. In Südwestfalen.“ umfasst viele Termine von Donnerstag, 1. Juni, bis Sonntag, 3. September.

Mit dem Programmheft zum Spirituellen Sommer 2017 präsentiert das Netzwerk „Wege zum Leben. In Südwestfalen.“ von Donnerstag, 1. Juni, bis Sonntag, 3. September, zum sechsten Mal die große Vielfalt spiritueller Angebote und besonderer Orte in Südwestfalen und seinen Ferienregionen Sauerland und Siegerland-Wittgenstein.

Über 300 Veranstaltungen, Wege und Orte bieten ihren Gästen Zugänge zu spiritueller Erfahrung in der Begegnung mit Natur, Musik und Kunst sowie Angebote zum Kennenlernen der Spiritualität in katholischer, evangelischer, islamischer, jüdischer und buddhistischer Tradition. „In der Natur und in unserer beeindruckenden Kulturlandschaft, aber auch in der Begegnung mit den Menschen der Region bietet der Spirituelle Sommer 2017 die Möglichkeit, ein wenig Tempo aus dem Alltag herauszunehmen, stiller zu werden, sich und anderen zu begegnen und sich vielleicht auch auf Neues einzulassen“ so Hubertus Schmidt, der das Schmallenberger Sauerland in der Fördergemeinschaft im Netzwerk „Wege zum Leben.“ vertritt.

Dieser Gemeinschaft gehören außerdem das Erzbistum Paderborn, die Dekanate Hochsauerland-Ost, Hochsauerland-Mitte, Hochsauerland- West, Südsauerland, Lippstadt-Rüthen und Hellweg, das Evangelische Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe, die Evangelischen Kirchenkreise Arnsberg und Wittgenstein sowie der Sauerländer Heimatbund an.

Wie schon im vergangenen Jahr steht das Thema „Licht“ im Mittelpunkt der Aktivitäten. Viele Angebote nehmen diese Qualität auf. „Mit Kunstprojekten, Konzerten, Wander- und Pilgerangeboten, Meditation und Gebet, Tanz, Führungen, Vorträgen, Gesprächen und vielem mehr nähert sich das Programm dem Thema auf ganz unterschiedliche Weise“ freuen sich Elisabeth Grube (Evangelischer Kirchenkreis Wittgenstein) und Michael Kloppenburg (Dekanat Hochsauerland-Mitte) vom Lenkungsteam des Spirituellen Sommers.

Die Höhepunkte sind diesem Jahr ein Konzert mit Christian Bollmann, einem der renommiertesten Obertonmusiker Deutschlands, der mit dem Obertonchor Düsseldorf am Dienstag, 18. Juli, in der Abteikirche in Meschede zu Gast sein wird sowie vier Lichtkunst-Projekte, die Dr. Andrea Brockmann vom Kulturbüro Schmallenberg für den Spirituellen Sommer als Kuratorin betreut.

Das Sternenhaus, eine Skulptur des Beckumer Künstlers Ulrich Möckel ist zusammen mit einem kleinen interkulturellen Begleitprogramm in Schmallenberg-Wormbach zu sehen und zu erleben. Es wurde bereits aufgebaut und wird anlässlich der Eröffnung des Spirituellen Sommers am Donnerstag, 1. Juni, eingeweiht. Nikola Dicke, Künstlerin aus Osnabrück, wird ein Lichtkunstprojekt mit Kindern und Jugendlichen erarbeiten und die Ergebnisse in der Dunkelheit an die Mauern der Kirchen in Bestwig und Eversberg projizieren. Martina Muck, Künstlerin aus Münster, arbeitet zusammen mit interessierten Menschen aus der Region an einer Rauminstallation, die das Innere der Dinge in den Blick nimmt. Max Sudhues, der vielfach für seine Arbeiten ausgezeichnete Berliner Künstler ist mit einer künstlerischen Intervention in der Christus Kirche in Neheim zu Gast.

Projektleiterin Susanne Falk betont: „Der Spirituelle Sommer 2017 ist nur möglich, weil er von einem starken Netzwerk in der Region getragen wird.“ Die Akteure und Initiativen kommen aus den Kirchen und anderen religiösen Gemeinschaften sowie aus Kulturinitiativen, Heimatarbeit und Tourismus. Im Rahmen der „Regionalen Kulturpolitik“ (Kulturregion Sauerland) fördert das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW die Veranstaltungsreihe aber auch der Kreis Olpe, das Unternehmen Falke, die Stadtsparkasse Schmallenberg, die Volksbanken im Hochsauerland, die Dorfgemeinschaft Wormbach, die Städte Schmallenberg und Arnsberg sowie zahlreiche andere Beteiligte unterstützen auch in diesem Jahr wieder das facettenreiche Programm.