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12.03.2017
Von: Kira Förster

„Jesus begegnet Menschen“

Kirchengemeinden Arfeld, Bad Berleburg, Girkhausen und Lukas trafen sich zum Konfi-Camp


Beim Konfi-Camp der Region I im Wittgensteiner Kirchenkreis gab es jetzt alles von der Bibelarbeit...

... bis zum Feuerspucken - und alles war spannend.

Donnerstagnachmittags machten sich jetzt 75 Konfirmandinnen und Konfirmanden der Region I im Wittgensteiner Kirchenkreis in Begleitung von 28 Mitarbeitenden auf den Weg in die Waldjugendherberge in Windeck-Rosbach, wo ihr Konfi-Camp stattfinden sollte. Die Jugendlichen kamen aus den Kirchengemeinden Arfeld, Bad Berleburg, Girkhausen und Lukas. Um das Eis zwischen den Konfirmanden, von denen sich viele noch nicht kannten, zu brechen, fand gleich am ersten Tag ein Bunter Abend statt. Die Teilnehmer spielten in Kleingruppen verschiedene Spiele, die es ihnen ermöglichten, sich zunächst mal untereinander kennenzulernen. Auch das Lernen der Namen war hier ein Ziel, jedoch stellte sich das als gar nicht so einfach heraus.

Was sich hinter dem Begriff „Kooperative Abenteuerspiele“ verbirgt, lernten die Konfirmanden am Freitagvormittag. In Kleingruppen stellten sie sich unterschiedlichen Aufgaben, die Kreativität, aber vor allem Teamarbeit und Kommunikationsfähigkeit forderten. Auch wenn nicht jede Aufgabe perfekt gelöst wurde, so erreichte jede Gruppe doch das eigentliche Ziel: eine gute Zusammenarbeit.

Später fanden sich die Teilnehmer in verschiedenen Workshops zusammen, um einen Auftritt für den anstehenden Galaabend vorzubereiten. Das breit gefächerte Angebot beinhaltete neben Akrobatik, Zaubern, dem stampfenden Stomp-Tanzen und vielem mehr für die besonders Mutigen auch Feuerspucken. Jeder einzelne Auftritt, egal, ob mutig oder kreativ, begeisterte beim anschließenden Galaabend.

Doch der Tag war damit nicht zu Ende, das von vielen freudig erwartete Nachtgeländespiel stand noch auf dem Programm - und war nichts für schwache Nerven. Die Aufgabe der Teilnehmer bestand darin, zwei mit Leuchtstäben präparierte Flaschen sicher über einen ebenfalls mit Leuchtstäben abgesteckten Weg durch den Wald zu transportieren. Der Haken an diesem Auftrag war, dass die Mitarbeiter den Transporteuren im Wald auflauerten, um die gut sichtbaren Flaschen zu entwenden. Jedoch meisterten die Konfirmanden dieses Spiel und hatten sich somit die Mütze Schlaf nach einem Mitternachtssnack mehr als verdient.

Denn auch der nächste Tag bot wieder ein abwechslungsreiches Programm für die Konfirmanden. Zunächst bei den Bibelarbeiten zum Hauptthema „Jesus begegnet Menschen“. Darum ging es auch bei allabendlichen kurzen Andachten, die immer einer der Mitarbeiter hielt. Die Bibel-Arbeitsgruppen beschäftigten sich auf unterschiedlichste Weise mit einer Geschichte über Jesus, von Vertrauensübungen bis hin zu Fußabdrücken in Gips war alles dabei.

Am Nachmittag trafen sich alle auf dem weitläufigen Gelände um die Jugendherberge herum zu einem Abenteurerspiel. Hierbei mussten die Teilnehmer ihr Talent bei abwechslungsreichen Aufgaben wie dem amerikanischen Geschicklichkeitsspiel „Cornhole“ oder beim Aufführen eines Regentanzes unter Beweis stellen. Hauptziel war es, durch das Bestehen der Aufgaben möglichst viele Anti-Schuldscheine zu sammeln, um am Ende des Spiels als Sieger mit weißer Weste dazustehen.

Abends war noch nicht an Erholung zu denken, nun galt es für die Konfirmanden, die Mitarbeiter in mehreren Disziplinen zu besiegen. Obwohl sich die Teilnehmer beim Limbo, Türme-aus-Spaghetti-Bauen und vielen anderen Aufgaben wacker schlugen, gelang es ihnen letztendlich doch nicht die Mitarbeiter zu besiegen.

Der Sonntag sollte schon der letzte Tag dieses Konfi-Camps sein. Beim Abschlussgottesdienst wurden zwei der Konfirmanden getauft, ihre Familien waren dabei, um dieses wichtige Ereignis gemeinsam mit den Beiden zu erleben. Passend zu den Taufen stand das Thema „Namen“ im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Was bedeuten Namen, wie beeinflussen sie Menschen? Was sagt der Name Gottes aus? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigte sich der Gottesdienst.

Abschließend waren die Teilnehmer noch einmal gefragt, sie durften ihre Meinung zu jedem einzelnen Programmpunkt äußern und Verbesserungs-Vorschläge einbringen. Nach dem Revue-passieren-Lassen der gemeinsamen Tage machten sich die knapp über 100 Leute wieder auf den Heimweg und kamen nach einem ereignisreichen Konfi-Camp am Samstagnachmittag wieder in Wittgenstein an.

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