Mit dem Fastenstaffel-Stab auf dem Weg nach Ostern >
< „Vergnügt. Erlöst. Befreit.“
26.02.2017
Von: Thomas Lindner

Mit Chaos ging es los

- aber das war Absicht beim Konfi-Camp der Kirchenkreis-Region III


Bei den unterschiedlichsten Workshops und Spielen hatten die rund 100 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus den Kirchengemeinden Birkelbach, Erndtebrück, Raumland und Wingeshausen Spaß am Konficamp-Wochenende der Wittgensteiner Kirchenkreis-Region III.

Etwa 100 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus den Kirchengemeinden Birkelbach, Erndtebrück, Raumland und Wingeshausen verbrachten jetzt ihr gemeinsames Konficamp der Wittgensteiner Kirchenkreis-Region III in der Waldjugendherberge Windeck-Rosbach. Am Donnerstagabend ging es mit einem Chaosspiel los. Dabei herrschte wirklich heilloses Durcheinander, das allerdings vorher perfekt geplant war. Kärtchen mit Nummern mussten gesucht werden, Aufgaben wie Mumien-aus-Toilettenpapier-herstellen oder Mitarbeiter-tragen trugen zur allgemeinen Belustigung bei.

Freitag standen Bibelarbeiten zum Thema „Einfach frei“ auf dem Programm. Passend zum Reformations-Jubiläumsjahr wurden Bibelstellen jugendgerecht bearbeitet und in den heutigen Alltag übertragen. Anschließend gab es Workshops, in denen unter anderem Seife hergestellt, Zumba getanzt, Jugger gespielt, die eine oder andere Gelkerze angefertigt wurde - es gab ganz viele tolle Angebote, die vor allem eins machten: Jugendliche zum Mitmachen auffordern. Der Nachmittag verging wie im Flug bei kooperativen Abenteuerspielen. Mal mussten die Kleingruppen ihre Köpfe anstrengen, mal ging es mehr um die Muskelkraft, an anderen Stationen wieder um das gemeinsame Finden einer Lösung. Das Abendessen war nur eine kurze Pause, bevor bei einem Nachtgeländespiel rund ums Haus Flaggen erobert und verteidigt werden mussten.

Samstagvormittag konnten die Teilnehmer ein neues Bibelarbeits-Thema aussuchen und einen zweiten Workshop besuchen, bevor nachmittags das spannende Rollenspiel „Da-Vinci-Code“ auf dem Programm stand. Als erstes wurde eine Leiche gefunden, die auch tot noch wichtige Hinweise gab. So kam ein Rätsel zum nächsten und nach rund anderthalb Stunden wurden die Gruppen auch noch von einem geheimnisvollen Mönchs-Orden bedroht - letztendlich schafften es aber alle Gruppen, das Rätsel um den Mord zu lösen, und gingen begeistert in den Abend. Da hieß es „Schlag‘ die Mitarbeiter“. „Schlagen“ stand hier nicht für „hauen“, sondern für „überflügeln“. Ähnlich wie bei „Schlag‘ den Raab“ mussten die Teilnehmer in verschiedenen Disziplinen besser als die Mitarbeiter-Teams sein. Was bei Limbo noch relativ einfach war, wurde schon beim Dosenwerfen schwieriger und war beim Quiz fast unmöglich. Gut, dass es beim Bobbycar-Rennen und bei der Menschschlange doch jeweils knapp ausging. Am Ende siegten die Mitarbeiter, die zur Hälfte des Abends noch gleichauf mit den Konfis gelegen hatten, deutlich.

Beim Gottesdienst am Sonntagmorgen sprachen ganz junge Ehrenamtliche über ihren Glauben und ihre Erfahrungen mit Gott und luden zum Glauben und Mitarbeiter-Sein ein. So wurde jedem klar, dass Glaube nichts Verstaubtes ist, sondern auch heute noch Gültigkeit hat und ganz gegenwärtig ist.

Bei den Feedbackrunden waren sich alle Teilnehmer und Mitarbeiter einig: Es war ein gelungenes Wochenende.

Hier gibt es mehr Fotos.