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19.03.2017
Von: Jens Gesper

Abschied von drei Mitarbeitenden

Raumländer Kirchengemeinde dankte Elke Bach, Heiner Häcker und Mariella Loh


Für Elke Bach gab es ein Geschenk von Pfarrerin Berit Nolting...

... und Blumen von Pfarrer Dr. Dirk Spornhauer,...

... was auf der Karte stand, die Berit Nolting Heiner Häcker überreichte,...

... kann man hier lesen, ...

... die Dankes- und Segensworte für Mariella Loh kamen von Berit Nolting...

... und von anderen Diakonischen Gemeindemitarbeiterinnen aus Wittgenstein.

Im Gottesdienst der Evangelischen Kirchengemeinde Raumland, den Pfarrer Dr. Dirk Spornhauer hielt, hieß es am Sonntagmorgen in der Raumländer Kirche gleich dreimal Abschied nehmen. Als Vorsitzende des Presbyteriums nutzte Pfarrerin Berit Nolting die Gelegenheit aber zunächst einmal, um allen drei scheidenden Mitarbeitenden ganz herzlichen Dank zu sagen.

Der erst Dank ging an Elke Bach, die seit Anfang 1996 im Berghäuser Gemeindehaus, ab Mai 2003 auch im Raumländer Gemeindehaus arbeitete. „Du hast Dich nicht nur ums Putzen gekümmert, sondern auch häufig Dein Talent des Dekorierens eingesetzt. Bei vielen Feiern kamen Menschen in die Räume, die Du dekoriert hast, und haben nur gestaunt“, erinnerte Berit Nolting an eine besondere Gabe von Elke Bach - und die Pfarrerin übersetzte der Raumländerin auch noch mal, was Ruhestand genau bedeutet: „Ab jetzt musst Du nicht mehr - aber Du darfst, wenn Du möchtest.“ Auf jeden Fall sagte Berit Nolting im Namen der Anwesenden: „Danke, dass Du für uns alle da warst.“

Der zweite Dank ging an Heiner Häcker, dabei ging es eigentlich um den Abschied vom Presbyter, aber Berit Nolting ging viel weiter in der Geschichte zurück: Von September 1995 bis Ende 2007 arbeitete der aus Schwaben stammende Heiner Häcker im Raumländer Jugendbezirk. Danach war er beim Wittgensteiner CVJM angestellt, was das hieß, machte Berit Nolting deutlich: „Du warst nicht weg. Und für uns immer noch greifbar. Wenn ich Fragen hatte und gerufen habe, du warst da.“

Seit Jahresanfang ist Heiner Häcker nun in den evangelischen Kirchengemeinden Biedenkopf und Eckelshausen im Dekanat Biedenkopf/Gladenbach beschäftigt. Er bleibt zwar in Raumland wohnen, aber für das Ehrenamt des Raumländer Presbyters hat er keine Zeit mehr. Aus diesem Grund verabschiedete ihn Berit Nolting nach einem Jahr: „Danke für Deine Einsatzbereitschaft, Danke für Deine Gedanken und Deine Anregungen.“

Die Pfarrerin überreichte Heiner Häcker zum Dank eine Postkarte, drauf stand: „Ois nach em andere ond no net hudle, dr Herrgott isch älleweil mit dir.“ Wer wissen will, was das heißt, fragt entweder Heiner Häcker, der wohnt - wie gesagt - weiter in Raumland oder schlägt selbst in der Bibel nach: 1. Samuel, 10, 7.

In der letzten Danksagung ging es um Mariella Loh, die Diplompädagogin war seit Juli 2013 Diakonische Gemeindemitarbeiterin in Raumland. Hier hatte Berit Nolting noch Verstärkung, denn wie immer bei Einführungen und Verabschiedungen von Diakonischen Gemeindemitarbeiterinnen waren auch diesmal einige Wittgensteiner Kolleginnen in der Raumländer Kirche.

Die Pfarrerin dankte im Namen der Kirchengemeinde gemeinsam mit Barbara Lenz-Irlenkäuser, Elvira Siliacks, Margit Weller, Carmen Wagner-Khatibi, Marion Wunderlich und Luise Dickel aus der Diakonischen Gemeindemitarbeit, die ihrer scheidenden Kollegin einen Segenswunsch mit auf den Weg gaben.

Im Anschluss an den Gottesdienst fand im Raumländer Gemeindehaus ein gemütliches Kirchcafé statt, zu dem sich viele Besucher einladen ließen.