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12.02.2017
Von: Jens Gesper

Christiane Lunau eingeführt

Kirchengemeinde Dorlar hat wieder eine Diakonische Gemeindemitarbeiterin


Die Evangelische Kirchengemeinde Dorlar hat wieder eine Diakonische Gemeindemitarbeiterin. Das Foto aus der St.-Petri-Kirche zeigt von links: die Wittgensteinerinnen Marion Wunderlich, Barbara Lenz-Irlenkäuser und Ursula Hampel sowie Christiane Lunau, Volker Lunau, Jürgen Rademacher, Bianca Brieseck und Jennifer Engelhard.

Bianca Brieseck und Volker Lunau hatten im Gottesdienst einen musikalischen Segenswunsch für Christiane Lunau im Gepäck.

Ursula Hampel, Marion Wunderlich und Barbara Lenz-Irlenkäuser freuen sich über die neue Kollegin Christiane Lunau, an deren Seite der Esloher Pfarrer Jürgen Rademacher und Karin Paetsch (von links), Diakonie-Presbyterin der Dorlarer Kirchengemeinde.

„Und dienet einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes“ - so hat es Petrus in seinem ersten Brief geschrieben, so steht es ins Deutsche übertragen in der neuen Lutherbibel des Jahres 2017. Anschaulich ging Pfarrer Jürgen Rademacher beim Gottesdienst am Sonntag in der evangelischen St.-Petri-Kirche in Dorlar am Beispiel einiger Gottesdienst-Besucher deren unterschiedliche Gaben durch, mit denen sie die Dorlarer Kirchengemeinde unterstützen. Nicht alle Besucher, mit 70 Leuten war der Gottesdienst schon gut besucht. Schnell landete Jürgen Rademacher auch bei Christiane Lunau, sie wurde nämlich an diesem Morgen als neue Diakonische Gemeindemitarbeiterin der Dorlarer Kirchengemeinde ins Amt eingeführt. Weil es ein besonderer Gottesdienst war, fand dieser in Dorlar statt, eigentlich konzentriert sich die Arbeit der Kirchengemeinde inzwischen in Eslohe.

Das war praktisch für die auswärtigen Gäste, denn die Gemeinde gehört zum Evangelischen Kirchenkreis Wittgenstein und so waren neben zwei Diakonischen Gemeindemitarbeiterinnen aus Weidenhausen und Oberndorf auch Barbara Lenz-Irlenkäuser als die Koordinatorin des Dienstes beim Diakonischen Werk Wittgenstein nach Dorlar gekommen. Und das liegt rund zehn Kilometer dichter an Wittgenstein als Eslohe. Aber, dass die Schwarzenauerin Barbara Lenz-Irlenkäuser sich auch in den Hochsauerländer Kirchenkreis-Gemeinde auskennt, wurde schnell deutlich. Nachdem sie skizziert hatte, wie der Wittgensteiner Kirchenkreis mit dem kommunalen Kreis Siegen-Wittgenstein und der Stadt Bad Berleburg vor mehr als zehn Jahren die alte Idee eine Gemeindeschwester neu belebt hatte, nannte sie den Namen, der bisher mit der Diakonischen Gemeindemitarbeit Dorlar verbunden war: „Viele von Ihnen erinnern sich bestimmt an Erika Kittelmann, die diesen Dienst hier bei Ihnen im Jahr 2006 begonnen und bis zuletzt mit Herzblut, Liebe und Leidenschaft ausgeübt hat. Dabei wurde sie zum Segen für viele Menschen.“ Nach dem Tod von Erika Kittelmann im vergangenen Jahr musste das Presbyterium überlegen, wie es mit dieser Arbeit weitergehen soll - über das Ergebnis des Nachdenkens freute sich Barbara Lenz-Irlenkäuser: „Für mich als Koordinatorin des Projektes ist es ein wunderbares Zeichen, dass Sie als Kirchengemeinde diese wertvolle Arbeit fortführen wollen. Mit Christiane Lunau haben Sie eine Frau gefunden, bei der ich sicher bin, dass sie ihre neue Aufgabe ebenfalls mit ganz viel Begeisterung, Engagement und Liebe zu ihren Mitmenschen ausfüllen wird.“ Das sagte die Wittgensteinerin nicht einfach so, sie wusste genau, wieviel diakonische Arbeit Christiane Lunau bisher schon ehrenamtlich in der Gemeinde geleitetet hatte.

Bei der anschließenden Einsegnung von Christiane Lunau standen Pfarrer Jürgen Rademacher die Diakonie-Presbyterin Karin Paetsch aus Cobbenrode und Barbara Lenz-Irlenkäuser zur Seite, gute Wünsche überbrachte beim Gottesdienst auch Jennifer Engelhard vom Caritasverband Meschede in Eslohe. Als Volker Lunau mit der Gitarre und Bianca Brieseck mit ihrer Stimme dann ihre Segenswünsche erklingen ließen, da wusste jeder, wie gut es sich anhören kann, wenn jeder mit seinen Gaben der Gemeinde dient.