Lukas-Treffen in Diedenshausen >
< Silke van Doorn arbeitet jetzt im Vorstand mit
24.01.2017
Von: Stefan Berk

Wittgenstein stellte sich in Berlin vor

Als stellvertretender Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe war Stefan Berk bei der Grünen Woche


Superintendent Stefan Berk war ehrenamtlich in Berlin und nutzte gleich die Gelegenheit, bei der Grünen Woche Werbung fürs Abenteuerdorf Wittgenstein zu machen. Mit den Mürbeteig-Lamas aus der Berleburger Bäckerei Wahl punktete er auch bei den Kindern.

Auch NRW-Minister Johannes Remmel aus Siegen ließ sich von dem ausgestopften Wisentkopf nicht bange machen und besuchte die Wittgensteiner an ihrem Stand bei der Grünen Woche in Berlin.

Nach vielen Vorarbeiten der Kommunen Bad Berleburg, Bad Laasphe und Erndtebrück und durch ein breites Engagement der Öffentlichkeit kann die offizielle Leader-Region Wittgenstein in den Genuss von Brüsseler Fördermitteln in Höhe von 2,3 Millionen Euro kommen. Der aktuelle Leader-Projektzeitraum endet 2020. Grundvoraussetzung, um Geld zu kriegen, ist eine Lokale Aktionsgruppe, diese wurde vor einem Jahr für Wittgenstein gegründet. Ihr Vorsitzender ist Holger Saßmannshausen, seine Stellvertreter sind Superintendent Stefan Berk und Thomas Dörr, Geschäftsführer de Diakonischen Werks Wittgenstein. Das Trio war jetzt bei der Grünen Woche in Berlin, ebenfalls dabei Wisent-Ranger Olaf Imhof sowie Lovis Hilker und Christian Pröbsting, die ein Freiwilliges Ökologisches Jahr bei der Wittgenstein-Berleburg‘schen Rentkammer absolvieren.

In der Nordrhein-Westfalen-Halle bei der Grünen Woche standen die Wittgensteiner, weil sie sich als eine von fünf NRW-Leader-Regionen hier vorstellen konnten. Das machte die Gruppe auch: So wurden das Nahwärmenetz Birkelbach/Womelsdorf, die Lebenscafés für Trauernde in Bad Berleburg und Bad Laasphe sowie der Umbau der Feudinger Mühle als die Projekte präsentiert, die bisher am weitesten auf dem Weg zur finanziellen Förderung als Leader-Projekt fortgeschritten waren. Doch das Sextett nutzte die Zeit auch, um Werbung für Wittgenstein zu machen. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf Wisent-Welt und -Wildnis, der große ausgestopfte Wisentkopf an der Wand war ein imposantes Erkennungsmerkmal des Wittgensteiner Standes - und ein gern fotografiertes noch dazu.

Passend dazu wurde Wisent-Likör gereicht. Aber nicht nur. Auch mit Wurst-Spezialitäten der Erndtebrücker Metzgereien Müller und Wied, mit Bier aus der Laaspher Bosch-Brauerei und mit Mürbeteig-Lamas der Berleburger Bäckerei Wahl konnten die Besucher in Sachen „Wittgenstein“ auf den Geschmack kommen. Natürlich wurde auch das Abenteuerdorf Wittgenstein, dessen Umbau gerade in die Schluss-Phase eintritt, in diesem Rahmen beworben.

Knapp 400.000 Messe- und Kongressbesucher zählte die Grüne Woche in diesem Jahr, am Wittgensteiner Stand war auch der nordrhein-westfälische Landesminister Johannes Remmel für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz aus Siegen.