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27.11.2016
Von: Jens Gesper

Wo aus einem Fluch ein Segen wurde

Katechumenen-Freizeit führte Berleburger und Girkhäuser ins Abenteuerdorf


Von Handwerk bis Handarbeit reichten die Workshops, die bei der Katechumenen-Freizeit der Kirchengemeinden Bad Berleburg und Girkhausen im Abenteuerdorf Wemlighausen angeboten wurden.

Sorgfältig bereiteten die Jugendlichen den Gottesdienst vor, mit dem die Katechumenen-Freizeit der Kirchengemeinden Bad Berleburg und Girkhausen im Abenteuerdorf Wemlighausen am Sonntag zu Ende ging.

„Der Fluch des Waldes“ war die Katechumenen-Freizeit der Kirchengemeinden Bad Berleburg und Girkhausen im Abenteuerdorf Wittgenstein überschrieben, die eigentlich ein durchgängiges, dreitägiges Fantasy-Spiel war. Ein Dutzend Mitarbeitende und fast doppelt so viele junge Teilnehmer waren gemeinsam mit Pfarrerin Claudia Latzel-Binder von Freitag bis Sonntag in Wemlighausen. Die Jugendlichen, beschäftigen sich passenderweisen mit dem Thema „Gemeinschaft“. Los ging es mit einer Wanderung zum Abenteuerdorf nach Wemlighausen. Erlebnispädagogische Übungen machten den Weg am Anfang des Fantasy-Spiels zusätzlich spannender, wenn man etwa im Team und mit der Hilfe anderer einen Fluss überqueren musste. Keinen echten, sondern nur einen, den sich alle miteinander vorstellten.

Spannend waren dann in Wemlighausen auch die fünf Workshops von Handarbeit bis Handwerk, in denen in kleineren Gruppen die unterschiedlichsten Dinge für den mittelalterlichen Jahrmarkt hergestellt wurden, der Teil des Fantasy-Spiels war: Von selbstgeschneiderten Jonglierbällen über selbstgefeilte Kreuze und Herzen bis hin zu selbstgestalteten Gläsern und selbstgebauten Pfeilbögen war nun wirklich für jeden eine Beschäftigung dabei. In dem Spiel mussten immer wieder Pflichten erfüllt werden. Die nicht so herausfordernden ersten Aufgaben konnten so geschafft werden, aber am Ende stand die Erkenntnis, dass die große Schlussaufgabe nur von allen gemeinsam zu lösen war. Ganz natürlich gab es zwischendurch immer wieder Bibelarbeiten, sie passten sich fabelhaft in das Fantasy-Spiel ein. Seinen Abschluss fand das Katechumenen-Wochenende mit einem Gottesdienst, den alle gemeinsam in Wemlighausen vorbereitet hatten und der ebenfalls ins Gesamtgeschehen integriert war.

Nach diesem gelungenen Katechumenen-Wochenende war es Claudia Latzel-Binder insbesondere ein Anliegen, sich bei den Mitarbeitenden zu bedanken. Das Grundkonzept des Fantasy-Spiels steht und funktioniert seit Jahren. Für sie sei es eine Freude zu sehen, mit welcher Begeisterung und mit welcher Energie sowohl die ganz frischen als auch die bewährten Mitarbeitenden das Wochenende zu einem Erfolg werden ließen. Gleichzeitig freute sich die Pfarrerin über das Interesse der Teilnehmer, die jetzt gemeinsam unterwegs sind und im Frühjahr 2018 konfirmiert werden, sich auf das Katechumenen-Wochenende und das Nachdenken über den Glauben einzulassen. Und so lernten alle unter der Überschrift „Der Fluch des Waldes“ etwas über den Segen Gottes, den er in der Gemeinschaft schenken kann.

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