Ein wundervoller Festtag, der verbindet >
< Girlande und Segen zum Jubiläum
24.09.2016
Von: Philipp Hartmann

US-Besuch beim Konfi-Tag

Amerikanischer Wrestler Stu Perry traf Gleidorfer Konfirmanden in Christuskirche


Mit dem Turmbau zu Babel beschäftigten sich die Gleidorfer Konfirmanden in der Schmallenberger Christuskirche anhand von Bierdeckeln auf dem Altartisch.

Einmal mit dem Handy und der Übersetzungs-App den Aufgabenzettel ins Visier genommen, schon konnte Stu Perry im Wettbewerb mit den Gleidorfer Konfirmanden in der Schmallenberger Christuskirche die Fragen zu Jesu Leben lösen.

Um die Chronologie in der Bibel anschaulich zu machen, diente ein Tau als Zeitstrahl.

Im Katharina-Zell-Haus der Evangelischen Kirchengemeinde Gleidorf unterhalb der Schmallenberger Christuskirche ging es jetzt hoch her: Die 15 Konfirmanden der Gemeinde hatten einen Tag lang den kompletten Gebäudekomplex für sich. Der Tag begann mit einem ausgiebigen Frühstück, das die Mütter zweier Konfirmanden vorbereitet hatten. Stargast war Stu Perry, ein amerikanischer Wrestler und Pastor, um den Jugendlichen aus seinem Leben zu erzählen. Der 27-Jährige war zwei Wochen zu Gast im Evangelischen Kirchenkreis Wittgenstein, zu dem die Gleidorfer Gemeinde gehört. Zu Ende ging der Konfi-Tag mit einer Andacht von Stu Perry.

Bis dahin standen jedoch erstmal eine Menge Konfirmandenstunden auf dem Plan. Vorbereitet wurden diese von den Ehrenamtlichen Doreen Gierse, Irina Kranefeld und René Kranefeld aus der Jugendarbeit der Kirchengemeinde sowie Philipp Hartmann, der seit Sommer im Kompetenzzentrum für Kinder-, Jugend- und Familienarbeit im Wittgensteiner Kirchenkreis arbeitet. Presbyter Dr. Werner Kördel und seine Ehefrau Elisabeth hielten dem Mitarbeiter-Team den Rücken frei und standen bei Fragen immer zur Verfügung.

Doch zurück zu den Konfirmanden: Am Vormittag befassten sie sich spielerisch mit der Bibel. Sie lernten durch Quizze und viele andere kreative Einheiten eine Menge über die Entstehung und den Inhalt dieses Buches. So stellten sie zum Beispiel auf dem Altar in der Christuskirche die biblische Geschichte aus Babel nach, indem sie versuchten, aus Bierdeckeln einen Turm zu bauen.

Nach einem entspannenden und leckeren Mittagessen wurden Gottesdienste kritisch unter die Lupe genommen: Was macht Spaß? Was müsste aus Sicht der Jugendlichen anders sein? Dabei blieb es nicht beim Reden, die Verbesserungsvorschläge wurden zum Abschluss direkt in die Tat umgesetzt. In verschiedenen Gruppen wurde ein kleiner Gottesdienst vorbereitet, der den gemeinsamen Tag abschloss und in welchem Stu Perry die Jugendlichen mit einer Andacht faszinierte, in der er viel aus seinem Leben erzählte. Sein Fazit für die Zeit in Deutschland war ein Wunsch: „Ich hoffe, es hat einigen Jugendlichen geholfen, dass ich meine Lebensgeschichte mit ihnen geteilt habe, denn ich weiß, mein Leben hat sich definitiv zum Besseren gewandelt durch die gemeinsame Zeit mit ihnen.“

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