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27.08.2016
Von: Philipp Hartmann

Spaß beim Lernen in der Praxis

Fahrsicherheitstraining in Kooperation mit Jugendförderverein und Perspektive Zukunft


Unterschiedlichste Gefahren-Situation mussten die Mitarbeitenden aus der heimischen kirchlichen Jugendarbeit beim Fahrsicherheitstraining meistern.

Insgesamt nahmen jetzt 17 Personen des Kirchenkreises, des Jugendfördervereins und des heimischen CVJM an einem Fahrsicherheitstraining in Olpe teil.

Es war am vergangenen Samstag, als um halb Sieben morgens acht Kleinbusse am Stöppel starteten. Ziel war das ADAC-Verkehrssicherheitszentrum in Olpe, denn das Kompetenzzentrum für Kinder-, Jugend- und Familienarbeit des Evangelischen Kirchenkreises Wittgenstein bot, in Kooperation mit dem Jugendförderverein Bad Berleburg und dem Verein „Perspektive Zukunft“, ein Fahrsicherheitstraining an.

Insgesamt nahmen 17 Personen des Kirchenkreises, des Jugendfördervereins und des heimischen CVJM teil und verbrachten einen ganzen Tag auf dem Übungsgelände. Begleitet durch zwei Trainer des ADAC wurden verschiedene Trainingseinheiten durchgeführt.

Nach einer Kennenlern-Runde und einer kurzen theoretischen Einführung, wurden die Motoren gestartet. Zu Beginn war es wichtig zu erfahren, wie man seine Sitzposition so einstellt, dass man sicher und entspannt fahren kann. Dafür wurde eine Slalom-Übung in einer übertrieben fehlerhaften Sitzposition durchgeführt und danach mit einer Fahrt in der optimalen Positur verglichen. Alle Beteiligten waren über den erlebten Unterschied erstaunt.

Anschließend wurde das Bremsen thematisiert. Was ist der Bremsweg bei 30 Stundenkilometern und wann kommt ein Wagen bei 50 Stundenkilometern zum Stehen? Wie hoch ist die Reaktionszeit des Fahrers und was hat das für einen Einfluss auf den Bremsweg? Diesen Fragen wurde nachgegangen und natürlich wurden die Antworten in der Praxis kontrolliert. Viele Teilnehmer waren erstaunt, dass ein paar zusätzliche Stundenkilometer den Weg bis zum Stillstand drastisch erhöhen.

Aber auch das Bremsen, Fahren und Ausweichen auf einer simulierten Eisfläche durfte für die Wittgensteiner und Sauerländer aus dem Kirchenkreis natürlich nicht fehlen. Verschiedene Techniken galt es dabei, auszuprobieren und zu erfahren: Was funktioniert? Was funktioniert nicht?

Zusammenfassend ließ sich am Ende sagen, dass alle Riesenspaß im Verkehrssicherheitszentrum hatten, dass aber auch sehr viel dazugelernt wurde, um die Kinder und Jugendlichen in der Region nun noch sicherer ans Ziel bringen zu können.