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21.02.2016
Von: Jens Gesper

„Gott ist mit im Raum“

Jugendliche erlebten spannendes WG-Wochende im Berleburger Christus-Haus


Zum WG-Wochenende der Jugendarbeit in der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Berleburg gehörte auch ein Ausflug zum Schlittschuh-Laufen in Netphen.

Beim WG-Wochenende der Jugendarbeit in der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Berleburg wurde natürlich auch im Christus-Haus übernachtet.

Das gemeinsame Essen im Christus-Haus war ein fester Bestandteil des WG-Wochenendes der Jugendarbeit in der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Berleburg.

Generell herrscht viel Leben im Christus-Haus, Menschen unterschiedlichster Altersgruppen treffen sich hier. Außerdem liegt das Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Berleburg direkt neben dem Johannes-Althusius-Gymnasium, so dass wenigstens für einige Berleburger Schüler der Weg ganz kurz ist. Dass aber wirklich rund um die Uhr Menschen im Christus-Haus sind, passiert dennoch selten. Jetzt war es wieder soweit. Ein Wohngemeinschafts-Wochenende stand an, seit den Tagen von Eckart Weiss eine feste Größe im Gemeindeleben der jüngeren Gemeindeglieder. Der ehemalige Jugendreferent ist zwar schon ein Dreivierteljahr nicht mehr in Bad Berleburg, dennoch lebt seine Idee weiter. Gott sei Dank steht gerade die Jahrespraktikantin Veronika Weyandt im Dienst der Gemeinde. Gemeinsam mit den fünf Ehrenamtlichen Chiara Bauhöfer, Eileen Scherer, Max Born, Alessandro Martini und Maik Briel organsierte sie das Wochenende, das mit dem Teen-Kreis am Freitagnachmittag startetet und mit dem Gottesdienst am Sonntagmorgen endete.

Und organsiert werden musste für den Aufenthalt mit zwei Übernachtungen einiges. Schließlich waren es 19 Jugendliche von zwölf bis 14 Jahren, die sich vom Mitarbeiter-Team für ein Wochenende in die WG einladen ließen. Die mussten alle satt werden, und bei nur einer Dusche musste es auch einen festen Duschplan geben. Dieser wurde gleich zu Beginn festgelegt, auch über die Regeln generell und die Aufgaben im Speziellen wurde am Anfang gesprochen und noch ein Plan gemacht. Denn Zusammenleben muss organsiert werden, selbst wenn alle gutwillig sind. Das Wochenende war insgesamt für alle ein schönes Erlebnis mit vielen kleinen guten Erfahrungen. Immer wieder las man gemeinsam in der Bibel und dachte über das Thema „Nächstenliebe“ nach, die einem schon mal schwer fallen kann, wenn man keine Zimmertür hat, die man einfach mal hinter sich zu machen kann.

Aber es gab auch drei größere Erlebnisse, die am Ende wohl alle in Erinnerung behalten. Das Schlittschuh-Laufen am Samstagnachmittag in Netphen, das Abendessen und Zusammensein danach und der Gottesdienst am Sonntagmorgen. Vor der Fahrt in den Sportpark Siegerland hatten die Mitarbeitenden Bammel, wie gut unterschiedlichst begabte und geübte Schlittschuh-Läufer unter einen Hut zu kriegen seien. Doch die Gedanken hätte sich das Team nicht machen müssen. Schnell und von allein hätten sich kleine Gemeinschaften gebildet, die Besseren hätten den Schwächeren geholfen, wie sich Veronika Weyandt gern erinnert. Und beim Abendessen unter dem Kreuz und mit Kerzenlicht sei dann eine ganz große Gemeinschaft zu spüren gewesen. Es wurde gemeinsam geredet, gebetet und geschwiegen. Eine Teilnehmerin sagte an dem Abend: „Gott ist mit im Raum.“ In den Gottesdienst am Sonntag in der Stadtkirche mit Pfarrerin Claudia Latzel-Binder waren die WG-Bewohner dann ganz direkt eingebunden, mit einem Anspiel und beim Fürbittengebet.

Die Meinung nach dem Wochenende war einhellig begeistert, hier ein paar Schlaglichter. Bastian: „Ich fand unseren Ausflug auf die Eislaufbahn besonders gut.“ Jan: „Das Essen war sehr lecker.“ Milena: „Das WG-Wochenende war der Hammer, wir haben unsere Gemeinschaft gestärkt.“ Auch Veronika Weyandt war glücklich und zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung. Und weil sich alle so einig sind, ist die Wiederholung der WG sicher. Angepeilt wird ein Termin vor den Sommerferien.

Wer aus der angesprochenen Altersgruppe nicht so lange warten will, der kann schon jetzt einfach mal freitagnachmittags im Christus-Haus vorbeikommen. Von 17 bis 19 Uhr trifft sich hier der Teenagerkreis, dazu gehören außerdem je eine Stunde gemeinsames Chillen vor und nach dem Kreis. Wer mehr wissen will, wendet sich an Veronika Weyandt unter weyandt_jugendarbeit(at)gmx.de.

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