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28.02.2016
Von: Jens Gesper

Gottesdienst in Wemlighausen

Abenteuerdorf-Geschäftsführer Werner Hoffritz feierlich ins Amt eingeführt


Superintendent Stefan Berk und Kuratoriums-Vorsitzende Sabine Lang führten bei einem Festgottesdienst am Sonntagnachmittag in der Wemlighäuser Kirche Abenteuerdorf-Geschäftsführer Werner Hoffritz (Mitte) ins Amt ein.

Superintendent Stefan Berk dankte in der Wemlighäuser Kirche Klaus Aderhold...

... und Maike Schröder für ihre langjährige gute und engagierte Arbeit.

„Wahrscheinlich hast Du manchmal den Eindruck, wir müssten in laufender Fahrt auf der Autobahn bei 120 Stundenkilometern einen Reifen wechseln. Und dann noch einen… Und dann noch einen….“ Das sagte am Sonntagnachmittag Sabine Lang in der Wemlighäuser Kirche zu Werner Hoffritz. Mit einem Gottesdienst wurde der neue Geschäftsführer des Abenteuerdorfs Wittgenstein vier Monate nach seinem Dienstantritt ins Amt eingeführt. Der Gottesdienst wurde in der örtlichen Kirche gefeiert, weil das ehemalige Freizeitzentrum mehr denn je eine Baustelle ist. Genau darauf bezog sich Sabine Lang in ihren Ausführungen, die Hesselbacherin ist Vorsitzende des Kuratoriums „Abenteuerdorf Wittgenstein“ und hielt am Sonntag die Predigt.

Gut 40 Leute waren in der Kirche. Sie hörten auch Pfarrer Stefan Berk, der als Superintendent des Wittgensteiner Kirchenkreises Werner Hoffritz ins Amt einführte. Was er sich von dem Neuen erwartete, sagte Stefan Berk klar und deutlich, auch mit dem Blick auf das Psalmwort „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“, dem Leitmotiv des Abenteuerdorfs: „Du musst Ermöglicher für die Abenteuer sein. Dein Geschäft ist es, den weiten Raum immer wieder zu ermöglichen, den jungen Gästen zu zeigen, was alles geht, ihnen die große Freiheit im Abenteuerdorf vor Augen zu malen, damit sie den Mut finden, sich auf Abenteuerliches einzulassen und selbst etwas auszuprobieren. Das ist richtige Arbeit, weil wir um diese Weite des Lebens immer wieder kämpfen müssen. Wir leben noch nicht im Himmel, auch nicht mit der kleinen Zehe.“ Dabei war sich Stefan Berk sicher: „Ich glaube, dass Du als Werner Hoffritz an dieser Stelle richtig bist. Wir freuen uns, dass Du und dass Ihr hier seid, angekommen in unserem Abenteuer!“ Der neue Geschäftsführer hat seine Ehefrau Bärbel Schäfer mit nach Bad Berleburg gebracht, wo die Beiden wohnen. .

Nach dem Gottesdienst, in dem Pfarrerin Christine Liedtke viele frische und junge Lieder am E-Piano begleitete, gab es nochmal ganz ungezwungen Geschenke und gute Worte für Werner Hoffritz. Stefan Berk war es zudem in diesem Rahmen ein Anliegen, laut und deutlich Danke zu sagen. Und zwar den beiden vorhergehenden Geschäftsführern in Wemlighausen. Klaus Aderhold arbeitet seit 1997 im Freizeitzentrum, Maike Schröder übernahm im Sommer 2014 die Leitung, nachdem die Wittgensteiner Kreissynode die zuvor beschlossenen Umbaupläne für Wemlighausen grundsätzlich in Frage gestellt hatte und Klaus Aderhold konsterniert in die zweite Reihe zurücktrat. Stefan Berk würdigte die große Bedeutung von Klaus Aderhold über all die Jahre hinweg für das Haus selbst und für die generelle Atmosphäre dort, aber auch den hohen Einsatz, mit dem sich Maike Schröder insbesondere in den vergangenen anderthalb Jahren engagiert hatte. Und Stefan Berk dankte beiden, dass sie nun den neuen Weg des Hauses mit Werner Hoffritz gemeinsam gehen. Komplettiert wird das Team durch die Küchenchefin Annegret Kühn.

Was für eine Herkules-Aufgabe der Umbau ist, das stellt sich gerade während der Arbeit heraus. Und auch wenn man versucht, die Reifen während der Fahrt zu wechseln, so muss man doch langsamer unterwegs sein. Deshalb steht schon jetzt fest, dass der geplante offizielle Eröffnungs-Termin des neuen Abenteuerdorfs an Fronleichnam definitiv nicht zu halten ist. Das ändert allerdings nichts daran, dass die ersten Besucher schon Ende März im Abenteuerdorf erwartet werden und es an Pfingstmontag einen großen Gottesdienst mit Besuch aus dem tansanischen Partnerkirchenkreis Ngerengere gibt.