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07.02.2016
Von: Kompetenzzentrum

Abstecher nach Hogwarts

Ansonsten ging es beim Konfi-Camp der Region III viel ums Träumen in der Bibel


Eigentlich sind das ja allesamt Mitarbeitende aus der Kirchenkreis-Region III, aber beim Konfi-Camp heuerten sie jetzt für einen Nachmittag an der Zauberschule Hogwarts an.

Auch wenn diese Bild einen anderen Eindruck erweckt: Das Essen beim Konfi-Camp der Region III war sehr gut und gesund.

Zu einem Konfi-Camp gehören natürlich Bibelarbeiten, Andachten, kooperative Abenteuerspiele, aber die Konfirmanden der Region III konnten jetzt auch ganz andere Dinge kreativ ausprobieren.

Etwas ist faul in Hogwarts - unter diesem Motto fand beim Konfi-Camp der Wittgensteiner Kirchenkreis-Region III das Samstagnachmittag-Programm statt, das sicherlich zu den Höhepunkten des verlängerten Wochenendes gehörte. Die knapp 30 Mitarbeiter waren kostümiert als Lehrer der Zauberschule, spielten den Hausmeister Argus Filch oder standen den verschiedenen Häusern in Hogwarts vor. Ob rote Kontaktlinsen, Zauberhüte und -stäbe oder Perücken, der Phantasie waren keine Grenzen gesetzt. Die 90 Konfirmanden aus den Kirchengemeinden Raumland, Wingeshausen, Birkelbach und Erndtebrück gingen an diesem Nachmittag in die berühmte Zauberschule und lernten im Unterricht den Umgang mit Alraunen, Wissenswertes über magische Geschöpfe und Zaubersprüche. Aber eigentlich wollten sie alle eine Verschwörung innerhalb der Mauern von Hogwarts aufdecken, waren doch die Häuser unterwandert durch Anhänger von Lord Voldemort. Schlussendlich gewannen die Guten und die Verschwörung wurde aufgedeckt. Ganz so wie man es von den Harry-Potter-Büchern und -Filmen gewohnt ist.

Natürlich gab es auch noch andere Programmpunkte. Mit einem lockeren Kennenlern-Abend fing alles in der Jugendherberge Rosbach an. Dabei merkte man schnell, dass gerade in der Region III die Konfirmanden schon des Öfteren gemeinsame Aktionen durchgeführt hatten, so dass die Gruppe schnell zu einer Gemeinschaft zusammenwuchs. Biblische Inputs standen am Freitag- und Samstagvormittag auf dem Programm. Träume und Träumer aus der Bibel wurden herangezogen, um über eigene Träume zu reden und Gottes Wirken auch heute noch zu erkennen. Nach den biblischen Inputs wurden die Jugendlichen kreativ. In verschiedenen Workshops konnte man unter anderem Graffitis sprayen, mit Holz arbeiten, Loom-Bänder knüpfen oder auch ein Elektromännchen basteln.

Der Freitagnachmittag stand im Zeichen kooperativer Abenteuerspiele. Wie kommt man als Gruppe von A nach B, wenn man nur vier Füße und zwei Hände benutzen darf, oder wie schafft man es einen Tischtennisball über möglichst viele Hände rollen zu lassen? Viele Herausforderungen von diesem Kaliber galt es zu bestehen. Abends ging es in den Wald. Fast alle Konfis zog es zum nächtlichen Wettkampf in die Dunkelheit. Da blieb kein Fetzen an der Kleidung sauber, Mitarbeiter und Teilnehmer waren sich einig, so etwas müsste man öfter machen.

Samstagabend ging es in die Aula der benachbarten Schule und die Konfirmanden forderten die Mitarbeiter auf unterschiedlichsten Feldern heraus. Dem Motto „Schlag den Raab“ folgend hieß es hier „Schlag die Mitarbeiter“. Wer bekam mehr Personen auf einen Stuhl, wer konnte besser im Limbo sein Kreuz verrenken oder wer wusste beim Buzzer-Quiz am schnellsten die Antworten? Am Ende gewannen die Mitarbeiter knapp gegen die Teilnehmer.

Sonntagvormittag lernten die Jugendlichen im Gottesdienst, was ein Kissen mit Jesus gemein hat: Zum Knuddeln, zum Reinweinen oder nur als Dekoration waren einige der Möglichkeiten. Und wieder ging es ums Träumen, diesmal weil Jakob von der Himmelsleiter träumte.

Nach Auswertung und Mittagessen fuhren alle begeistert in Richtung Wittgenstein. Sehr zufrieden äußerte sich Thomas Lindner, Leiter des Kompetenzzentrums für Kinder-, Jugend- und Familienarbeit im Kirchenkreis: „Die Mischung zwischen ehrenamtlichen Mitarbeitern und den Pfarrern stimmt einfach. Es ist alles sehr unkompliziert durch das inzwischen gewachsene Vertrauen und die gemeinsamen Erfahrungen. Auch das Konzept mit dem Mix aus Andachten, Bibelarbeiten und geselligen Elementen stimmt. Viele Jugendliche überlegen nun, in ihrer Gemeinde mitzuarbeiten.“

Hier gibt es noch viel mehr Bilder.