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21.12.2015
Von: Jens Gesper

Für jeden ein Weihnachts-Päckchen

Zudem gibt es an Heiligabend einen Gottesdienst für Flüchtlinge in der Stadtkirche Bad Berleburg


Jede Menge Weihnachts-Päckchen und Stofftiere brachte jetzt eine Abordnung der Evangelischen Kirchengemeinde Wingeshausen in die Flüchtlingsunterkunft am Berleburger Spielacker.

Pfarrer Peter Liedtke aus der Flüchtlingsarbeit des Evangelischen Kirchenkreises Wittgenstein wollte zum kommenden Fest eine Weihnachts-Päckchen-Aktion für die Menschen in der Flüchtlingseinrichtung am Spielacker organisieren.

Da die Zentrale Unterbringungseinrichtung auf dem Gebiet der Berleburger Kirchengemeinde liegt, bot sich diese schnell als Kooperationspartner an. Hier wurde vor allem Geld gesammelt: 450 Euro kamen etwa bei einem Konzert des Chores „Cantamus“ zusammen. Darüberhinaus gingen auch Sachspenden für die Flüchtlinge ein.

Außerdem gab es einen 250-Euro-Scheck von der Jugendbibelwoche der Kirchenkreis-Region I in Arfeld.

Andere Wittgensteiner Kirchengemeinden brachten sich ebenfalls ein: Es kamen einige Geschenke-Päckchen aus der Raumländer Gemeinde, die Wingeshäuser schickte eine dreiköpfige Abordnung mit kleineren Sachspenden, außerdem 139 Weihnachts-Päckchen und 45 Kuscheltieren (Foto) zu Peter Liedtke in die Flüchtlingsunterkunft. Dieser wird nun dafür sorgen, dass auch die Menschen am Spielacker etwas vom christlichen Fest der Nächstenliebe haben: Egal, welcher Religion sie angehören, bekommen sie ihr eigenes Weihnachts-Päckchen geschenkt.

 

Am Donnerstag, 24. Dezember, gibt es ab 20 Uhr in der Evangelischen Stadtkirche Bad Berleburg einen ganz besonderen Gottesdienst: Unter der Überschrift „Ein Licht geht uns auf in der Dunkelheit“ laden Pfarrer Peter Liedtke und Barbara Lenz-Irlenkäuser aus der Flüchtlingsarbeit des Evangelischen Kirchenkreises Wittgenstein ein zu einem Gottesdienst für Flüchtlinge und für alle anderen Interessierten ein. Es wird Deutsch und Englisch gesprochen, dabei wechseln sich die Sprachen ab. Die kompletten Gottesdienst-Abläufe liegen jedoch in beiden Sprachen vor, weil nicht immer alles übersetzt werden soll, um den Gottesdienst nicht unnötig lang auszudehnen.