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< Für jeden ein Weihnachts-Päckchen
24.12.2015
Von: Jens Gesper

„Heiligabend nicht allein“

Zum achten Mal lädt Raumländer Kirchengemeinde in ihr Gemeindehaus ein


Die Diakonische Gemeindemitarbeiterin Luise Dickel und Pfarrer Dr. Dirk Spornhauer haben auch in diesem Jahr wieder „Heiligabend nicht allein“ organisiert: Von 17 bis 22 Uhr erwarten sie am Donnerstag, 24. Dezember, im Raumländer Gemeindehaus Gäste. Willkommen sind alle Interessierten, die sich anmelden.

Die Diakonische Gemeindemitarbeiterin Luise Dickel und Pfarrer Dr. Dirk Spornhauer haben auch in diesem Jahr wieder „Heiligabend nicht allein“ im Raumländer Gemeindehaus organisiert - und natürlich sind beide bei der Veranstaltung auch wieder selbst dabei. Von 17 bis 22 Uhr steht das Gemeindehaus zum achten Mal in Folge am 24. Dezember für alle interessierten Wittgensteiner offen, die das Feste der Feste nicht allein zuhause verbringen möchten.

Die ehrenamtliche Diakonische Gemeindemitarbeiterin Luise Dickel war es, die dieses Projekt in der Raumländer Kirchengemeinde angestoßen hatte. Bei ihren Besuchen war sie auf viele ältere Menschen gestoßen, die vom Heiligabend nicht mehr als noch einen Abend allein zuhause erwarteten. Eine bedrückende Vorstellung für Christen, die doch eigentlich an jenem Tag dankbar die Geburt Christi feiern wollen. Und so kamen die Raumländer auf die Idee, den gemeinschaftlichen Heiligabend, den es in großen und anonymen Städten schon viel länger gibt, auch nach Wittgenstein zu übertragen.

Das konkrete Angebot steht auch auf einem Plakat: „Wir bieten Ihnen Speisen und Getränke, nette Gespräche und auch die eine oder andere lustige oder besinnliche Weihnachtserzählung.“ Wobei das Wort „Speise“ noch nicht klarmacht, wie lecker die Suppe sein wird, die traditionell auf die Besucher wartet: Im benachbarten Pfarrhaus Spornhauer wird leidenschaftlich gut und gern gekocht. Wer nun Appetit bekommen hat auf die Veranstaltung, der kann sich unter Tel. (02751) 5456 bei Dirk Spornhauer anmelden, egal, ob wirklich Alleinstehende oder auch Ehepaare. Unter der gleichen Rufnummer kann sich jeder Interessierte zudem einen kostenlosen Abholdienst organisieren.

Die Veranstaltung findet in diesem Jahr wieder in der gewohnten Form statt. Im vergangenen Jahr waren einige Flüchtlings-Familien aus der Unterkunft am Berleburger Spielacker eingeladen worden. Das gibt es in diesem Jahr nicht, stattdessen tüfteln Pfarrer Peter Liedtke und Barbara Lenz-Irlenkäuser aus der Flüchtlings-Verfahrensberatung des Kirchenkreises gemeinsam mit der Berleburger Kirchengemeinde an einem Weihnachts-Angebot für die Menschen in der Flüchtlingsunterkunft.