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27.11.2015
Von: Jens Gesper

„Super-Gemeinschaft“ mit Blick über den Tellerrand

Zur Jugendbibelwoche der Region III kamen insgesamt 600 Besucher nach Erndtebrück


Der Erfolg der komplett ehrenamtlich organsierten Jugendbibelwoche der Kirchenkreis-Region III in der Erndtebrücker Kirch e ruhte auf ganz vielen verschiedenen Schultern.

Für die Musik an den vier Abenden der Jugendbibelwoche in der Kirchenkreis-Region III waren Michael Treude, Manuel Burk, Matthis Homrighausen, Amelie und Kathrin Radomski zuständig.

„Die Jubiwo war ein voller Erfolg. Die Abende waren kontinuierlich sehr gut besucht. Aus jeder Gemeinde waren einige Jugendliche alle vier Abende da. Das war echt großartig.“ Jörn Dickels Fazit für die Jugendbibelwoche der Region III im Evangelischen Kirchenkreis Wittgenstein fiel eindeutig aus. Mit drei Dutzend Jugendlichen und jungen Leuten aus den Kirchengemeinden Birkelbach, Erndtebrück, Raumland und Wingeshausen hatte er die Jugendbibelwoche komplett ehrenamtlich organisiert. Am Ende waren es an allen vier Abenden zusammen 600 Besucher in der Evangelischen Kirche Erndtebrück. Darunter auch immer Erwachsene und fast alle Pfarrer der Region, Berit Nolting aus Berghausen und der Raumländer Dr. Vikar Tim Elkar waren sogar jeden Abend vor Ort.

Ausdruck des guten Miteinanders der jungen Mitarbeitenden war, dass selbst Krankheitsausfälle schnell und unkompliziert durch das Einspringen von Anderen wettgemacht werden konnten. Ausdruck des guten Miteinanders der Akteure und Besucher war die hervorragende Stimmung in der Kirche. Jörn Dickel sagte das noch kürzer: Es sei einfach eine „Super-Gemeinschaft“ gewesen.

Eine Gemeinschaft, die nicht ausschließen wollte, sondern die Augen über ihren eigenen Kreis hinaus blicken ließ. Im Mittelpunkt der Jugendbibelwoche stand Jesus Christus, gleich am ersten Abend ging es um ihn als Flüchtling. Deshalb hatten die jungen Leute Zia eingeladen. Der 19-Jährige stammt aus Afghanistan und floh aus Kabul. Er konnte aus erster Hand vom Leben eines Flüchtlings berichten. Inzwischen lebt er seit anderthalb Jahren in Erndtebrück. Zunächst sollte sein Abitur nicht anerkannt werden, mittlerweile aber doch. Deshalb lernt er jetzt Deutsch, um im Oktober sein Studium zu beginnen. Gleich der erste war ein sehr beeindruckender Abend. Nach Jesu Flucht in Richtung Ägypten am Dienstag ging es am Mittwoch um die Berufung seiner Jünger, am Donnerstag um die Bergpredigt und am Freitag um die Taufe Jesu.

Die Gruppen hatten sehr unterschiedliche, aber immer gute Abende vorbereitet, die vom Ablauf her ähnlich stattfanden: Anspiele gehörten dazu genau wie eine Predigt, ein Gebet, ein Segen - und ganz viel Musik. Denn auch in diesem Jahre hatte die Jugendbibelwoche der Region III wieder ihre eigene Band: Manuel Burk, Matthis Homrighausen, Amelie Radomski, Kathrin Radomski und Michael Treude spielten und sangen an jedem Abend - und schafften es bei vielen Liedern, das Publikum mitzureißen.

Hier gibt es ganz viele Fotos.