Das Ehrenamt in Kirche und Gesellschaft >
< „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“
20.01.2018
Von: Jens Gesper

Surinam ist diesmal das Ziel

Eine Feudingerin beim Vorbereitungs-Treffen wurde im Weltgebetstags-Land 2018 geboren


Ganz viele Frauen und ein Quotenmann trafen sich jetzt im Gemeindehaus Feudingen auf Einladung vom Bezirksverband der Frauenhilfe im Wittgensteiner Kirchenkreis, um den Weltgebetstag 2018 vorzubereiten, der mit dem Wegweiser „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“ nach Surinam führt.

Das kirchenkreis-weite Vorbereitungs-Treffen zum Weltgebetstag läuft inzwischen schon fast traditionell in Feudingen. Mit viel Engagement und Ehrgeiz bereiten die Frauen aus dem Oberen Lahntal dabei auch das Essen aus den jeweiligen Gastgeberländern des Weltgebetstags vor. Deshalb waren es diesmal Rezepte aus Surinam, die mit bei uns zugänglichen Zutaten nachgekocht wurden. Aber die Feudinger hatten in diesem Jahr noch mehr zum Thema zu bieten, denn seit Jahrzehnten ist Leni Bernshausen Feudingerin, die in Surinam geboren wurde. Natürlich war auch sie am Samstagmorgen im örtlichen Gemeindehaus, genau wie 40 andere Frauen aus ganz Wittgenstein. Drei Viertel der evangelischen Kirchengemeinden in Wittgenstein waren vertreten, wobei beim Weltgebetstag als größter ökumenischer Basisbewegung von Christinnen, weltweit genau wie in Wittgenstein unterschiedliche Konfessionen die Gottesdienste mitfeiern und -gestalten.

Grundkonzept und Gottesdienst-Liturgie haben für dieses Jahr Christinnen aus Surinam vorbereitet. Die Veranstaltung vom Bezirksverband der Frauenhilfe im Wittgensteiner Kirchenkreis in Feudingen gab anhand der Weltgebetstags-Materialien Hinweise und Tipps für die Gottesdienste, die rund um den Globus am ersten Freitag im März gefeiert werden. Dazu gehören handfeste Informationen übers Land genauso wie kreative Ideen für Aktionen und Lieder aus dem fernen Land, die dann die Gottesdienst-Besucher aktiv werden lassen. Zwei Männer waren bei der Weltgebetstags-Vorbereitung. Gemeindepfarrer Oliver Lehnsdorf aus Oberndorf begrüßte die Gäste morgens, im türkisfarbigen Hemd war er sehr zur Freude der Frauen farblich perfekt auf das diesjährige Weltgebetstags-Titelbild von Sri Irodikromo abgestimmt, das stolze, schöne Frauen unterschiedlicher Ethnien in türkisfarbenen Gewändern zeigt. Der Titel: „In Dankbarkeit gegenüber Mutter Erde“. Passend dazu hat der Weltgebetstag in diesem Jahr das Leitmotiv „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“

Der zweite Mann in Feudingen war Michael Albe-Nolting. Er wird auch in diesem Jahr seine Ehefrau Berit Nolting beim Kinder-Weltgebetstag unterstützen, die Berghäuser Pfarrerin lädt genau wie an vielen anderen Orten im Kirchenkreis schon länger zu dieser speziellen Veranstaltung für junge Menschen ein. Berit Nolting hat im Wittgensteiner Kirchenkreis die Beauftragung für die Frauenarbeit, in dieser Funktion trifft sie sich regelmäßig mit dem Vorstand der Frauenhilfs-Bezirksvorstand. Alle gemeinsam hatten auch in diesem Jahr wieder mit der Erndtebrückerin Ulrike Berk und der Berleburgerin Manuela Schnell, zwei Weltgebetstags-Profis im Kirchenkreis, die Veranstaltung in Feudingen präpariert und animierten ihre Besucherinnen jetzt im Oberen Lahntal immer wieder zum Mittun. Die Frauen, die in Feudingen waren, werden jetzt mit den Gruppen und Kreisen in ihren Kirchengemeinden die Weltgebetstage vorbereiten. Und am Freitag, 2. März, sind im ganzen Kirchenkreis alle Interessierten zu den Gottesdiensten eingeladen, die dann überall in evangelischen und katholischen Kirchen und Gemeindehäusern gefeiert werden.

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