Konfi-Cup 2014

Mehr Kirchengemeinden denn je nahmen am Freitagabend mit ihren Katechumenen und Konfirmanden am Wittgensteiner Konfi-Cup teil, der von der Wittgensteiner Sparkasse gesponsert wurde.

Beim Wittgensteiner Konfi-Cup 2013 spielten im Fußball-Finale die Konfirmanden-Teams aus Feudingen und Oberndorf gegeneinander. Damals beschwerte sich Berghausens Pfarrerin Berit Nolting, die im Evangelischen Kirchenkreis Wittgenstein Ansprechpartnerin für die Konfirmandenarbeit und damit auch für den Konfi-Cup ist, dass ihre Oberlahntaler Kollegen doch bestimmt die Konfirmanden gedopt hätten, sonst könnten die doch nie so groß sein.

In diesem Jahr hatte die große Kirchengemeinde Raumland zwischen Berghausen, Dotzlar und Stünzel nachgelegt. Diesmal standen sie gegen Wingeshausen im Fußball-Finale. Am Ende siegten die Raumländer in der Wittgensteiner Kirchenkreis-Vorrunde des Konfi-Cups 2014.

Raumland III siegte im Fußball beim Kirchenkreis-Konfi-Cup am Freitagabend, sie spielen nun im März für Wittgenstein auf Westfalen-Ebene. Allerdings nur, wenn sie dann auch Mädchen aufstellen.

Auch in diesem Jahr stieg die Zahl der teilnehmenden Gemeinden: Am Freitagabend fehlten zwar gegenüber dem vergangenen Jahr Bad Berleburg und Lukas, aber es waren auch aus drei neuen Gemeinden Teams am Start.

Dabei dauerte für die Esloher aus der Kirchengemeinde Dorlar allein die Anfahrt nach Erndtebrück schon eine Stunde. Neben ihnen feierten auch die Kirchengemeinden Arfeld und Fischelbach ihre Konfi-Cup-Premiere.

Außerdem waren Bad Laasphe, Birkelbach, Erndtebrück, Feudingen, Gleidorf, Raumland und Wingeshausen am Start, also insgesamt zehn der 16 Gemeinden im Kirchenkreis.

Die Feudinger Katechumenen belegten am Ende den ersten Platz im Hockey und ließen dabei alle teilnehmenden Konfirmanden alt aussehen.

Am Zeugnistag ging Thomas Lindner, Pädagogischer Leiter des Kompetenzzentrums für Kinder-, Jugend- und Familienarbeit und Organisator des Wittgensteiner Konfi-Cups, genau auf dieses Thema ein. Er sprach darüber, dass Noten einerseits wichtig seien, andererseits für Gott definitiv keine Rolle spielten.

Der gemeinsame Konfi-Cup-Auftakt fand in der Erndtebrücker Dreifachturnhalle statt, danach machten sich acht der insgesamt 21 angetretenen Mannschaften mit dem organisierten Shuttle-Bus auf den Weg in die Turnhalle auf dem Berleburger Stöppel, wo ebenfalls Vorrundenspiele stattfanden. Für den Shuttle-Service hatte Thomas Lindner in diesem Jahr die Sparkasse Wittgenstein als Sponsor gewonnen.

Gemeinsam mit seinem Team aus vornehmlich ehrenamtlichen Mitarbeitern stellte er hüben wie drüben einen abwechslungsreichen, unterhaltsamen Abend mit viel Musik, Bewegung und Spaß auf die Beine, zu dem nicht nur viele Katechumenen und Konfirmanden kamen, sondern auch Pfarrer und Eltern, die auf einmal Trainer oder Schlachtenbummler waren. Es soll sogar Presbyter gegeben haben, die nach dem Konfirmanden-Unterricht nochmal eigens für den Konfi-Cup Trainingseinheiten anboten.

Insgesamt werden es gut und gerne 250 Teilnehmer und Besucher beim Wittgensteiner Konfi-Cup 2014 gewesen sein.

Insgesamt werden es gut und gerne 250 Besucher bei der Wittgensteiner Veranstaltung gewesen sein. Beim Wettbewerb wurde in Bad Berleburg wie in Erndtebrück in der einen Hallenhälfte Fußball, in der anderen Hockey gespielt. Denn auch wenn der Konfi-Cup eigentlich ein Fußball-Ereignis ist und in den nächsten Runden auf Landes- und auf Bundesebene nur noch gekickt wird, so bieten die Wittgensteiner doch stets zwei Sportarten an.

Zu den Halbfinal-Spielen trafen sich alle Teams mit jeweils beiden Siegern der beiden Sportarten aus beiden Hallen wieder in Erndtebrück. Macht acht Mannschaften. Um den Einzug ins Finale kämpften im Fußball Wingeshausen I gegen Erndtebrück I und Feudingen IV gegen Raumland III, im Hockey waren es Birkelbach gegen Gleidorf II und Raumland II gegen Feudingen III.

Im Hockey belegten am Ende die Feudinger Platz eins, die Gleidorfer Platz zwei, ohne weiteres Spiel kamen Birkelbach und Raumland gemeinsam auf den dritten Platz. Im Fußball siegten die Raumländer, die Wingeshäuser wurden Zweiter, die Feudinger Dritter und die Erndtebrücker schließlich Vierter.

Die Raumländer werden nun am Samstag, 22. März, den Kirchenkreis Wittgenstein beim Konfi-Cup auf Ebene der Evangelischen Kirche von Westfalen in Kamen vertreten. Dort wird der westfälische Sieger gesucht, der Mitte Mai beim Konfi-Cup der Evangelischen Kirche in Deutschland antritt, wenn der deutsche Konfi-Cup-Meister 2014 ausgespielt wird. Das findet im Rahmen des DFB-Pokalendspiels der Frauen in Köln statt.

Und „Frauen“ ist ein gutes Stichwort. Denn die Raumländer Sieger aus Wittgenstein werden schon in der nächsten Runde auch Mädchen aufstellen müssen. Im Gegensatz zu den allermeisten anderen Gemeinde-Mannschaften waren die Raumländer am Freitagabend ausschließlich mit Jungens angetreten, das geht in Kamen nicht mehr. Und wenn man genau guckte, dann sahen die Raumländer in diesem Jahr auch irgendwie größer aus als viele andere Spieler. Aber die Doping-Kontrolleure waren ja alle in Sotschi.

Beim Konfi-Cup in Kamen

Bericht von Silvia Grebe, Mutter eines Weidenhäuser Katechumenen

Diese Konfirmanden-Mannschaft mit Pfarrerin Berit Nolting und Trainer Thomas Grebe aus der Evangelischen Kirchengemeinde Raumland vertrat den Wittgensteiner Kirchenkreis beim Konfi-Cup auf Ebene der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Entgegen aller Mutmaßungen hat es die Kirchengemeinde Raumland doch geschafft, Mädchen zum Fußballspielen zu motivieren. Am Samstagmorgen machten sich sechs Jungen, drei Mädchen und sechs Betreuer und Zuschauer um 7 Uhr auf den Weg nach Kamen, um Wittgenstein beim Konfi-Cup 2014 auf der Ebene der Evangelischen Kirche von Westfalen zu vertreten. Geschwächt durch krankheitsbedingte Ausfälle und Spieler, die aufgrund von Meisterschaftsspielen fehlten, war das Raumländer Gemeinde-Team die Mannschaft mit der weitesten Anreise.

Nach der offiziellen Begrüßung und einer kleinen Andacht starteten die Wittgensteiner Konfirmanden gleich mit dem ersten Spiel des Turniers. Aber wegen einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters mussten sich die offiziellen Vertreter des Evangelischen Kirchenkreises Wittgenstein direkt geschlagen geben: Entgegen der Spielregeln, nach denen immer mindestens zwei Jungen und zwei Mädchen auf dem Spielfeld sein mussten, spielte in der gegnerischen Mannschaft aus dem Kirchenkreis Hattingen-Witten nur ein Mädchen als das entscheidende Tor geschossen wurde. Einspruch nutzte nichts, das Spiel war verloren.

Anfangs noch recht müde – immerhin hatte bei den meisten Wittgensteinern schon gegen 5 Uhr der Wecker geklingelt – steigerten sich die heimischen Konfirmanden von Spiel zu Spiel gegen die Mannschaften aus Arnsberg, Gütersloh, Dortmund und Schwelm. Letztendlich erreichte das Raumländer Team nach einem spannenden Platzierungsspiel den 15. Platz (Die Gegner der Wittgensteiner wollten nach dem Spiel um Platz 15 nach einem Unentschieden kein Sieben-Meter-Schießen mehr, dennoch wurde sie am Ende in der offiziellen Tabelle auf dem 15. Platz einsortiert, während die Raumländer angeblich 16. wurden.)

Sichtlich geschafft traten alle Beteiligten den Heimweg nach Wittgenstein an, im Gepäck eine Menge Erfahrungen - schließlich können sie nun sagen: „Hey, ich hab‘ gegen Dortmund Fußball gespielt.“ Und auch wenn es mit dem Traum von der Teilnahme am deutschlandweiten Konfi-Cup-Finale in Köln diesmal nicht geklappt hat, haben sich die Raumländer vorgenommen: „Im nächsten Jahr treten wir erneut an – Kamen wir kommen wieder.“

Impressionen vom Wittgensteiner Konfi-Cup 2014

  • Alle beteiligten Mannschaften mit Trainern, Pfarrern und Fans: Arfeld,
  • Bad Laasphe I,
  • Bad Laasphe II,
  • Birkelbach,
  • Dorlar,
  • Erndtebrück I,
  • Erndtebrück II,
  • Erndtebrück III,
  • Erndtebrück IV,
  • Feudingen I,
  • Feudingen II,
  • Feudingen III,
  • Feudingen IV,
  • Fischelbach,
  • Gleidorf I,
  • Gleidorf II,
  • Raumland II,
  • Raumland III,
  • Raumland IV,
  • Wingeshausen I,
  • und Wingeshausen II.
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  • © Claudia Zacharias-Dienst
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