Grußwort von Bürgermeister Henning Gronau

Obwohl die Synode des Wittgensteiner Kirchenkreises auf Berleburger Boden stattfand, konnte Erndtebrücks Pfarrerin Kerstin Grünert ein Grußwort von Erndtebrücks Bürgermeister Henning Gronau hören. Weil die Synoden nun absehbar immer im Abenteuerdorf stattfindet, sollen alle sechs Bürgermeister vom Kirchenkreis-Gebiet nacheinander für Grußworte angefragt werden.

Im Wittgensteiner Kirchenkreis ist es eine schöne Tradition, dass der Bürgermeister der Kommune, in der die Synode stattfindet, zu diesem Anlass ein Grußwort hält. Synoden gibt es zweimal im Jahr, sie sind die Versammlungen von Delegierten aus allen Kirchengemeinden und Arbeitsbereichen eines Kirchenkreises. Bisher ist der Kirchenkreis mit seinen Synoden gut herumgekommen, verschiedene kommunale Verwaltungsleiter kamen deshalb zu Wort.

Aber inzwischen ist klar, dass die Synoden nun immer im Abenteuerdorf Wittgenstein in Wemlighausen stattfinden werden. Der Kirchenkreis besteht jedoch aus den Evangelischen in sechs Kommunen: Neben Bad Berleburg, Bad Laasphe und Erndtebrück gehören auch Eslohe, Schmallenberg und Winterberg dazu. Deshalb sollen künftig nach einander die unterschiedlichen Bürgermeister für Synoden-Grußworte angefragt werden, denn dem Kirchenkreis ist die Verbindung zu den Kommunen ganz wichtig. Die Probleme, denen sich Kommunal- und Kirchengemeinden gegenüber sehen, sind oft ganz ähnliche, wenn nicht sogar dieselben.

Bei der Wittgensteiner Herbstsynode in Wemlighausen hielt jetzt Erndtebrücks Bürgermeister Henning Gronau das Grußwort und er kam dabei genau auf diesen Punkt zu sprechen. Der Erndtebrücker Verwaltungsleiter und Vorsteher des Zweckverbands „Region Wittgenstein“ war sich bereits im vorhergehenden Gespräch mit Superintendent Stefan Berk einig, dass gerade im ländlichen Raum kein Akteur mehr auf Netzwerke verzichten kann.