Verabschiedung Barbara Lenz-Irlenkäuser

Bei der Herbstsynode des Evangelischen Kirchenkreises dankte Superintendent Stefan Berk jetzt Barbara Lenz-Irlenkäuser, die künftig nicht mehr in der Verfahrensberatung für die Flüchtlinge arbeitet.

Früh hatte der Evangelische Kirchenkreis Wittgenstein die Flüchtlings-Arbeit als wichtiges Thema gesehen. Schon vor zwei Jahren brachte der Kirchenkreis die Verfahrensberatung auf den Weg, gleich mit Barbara Lenz-Irlenkäuser, schnell komplettierte Flüchtlingspfarrer Peter Liedtke das Team. Traurig verabschiedete Superintendent Stefan Berk bei der Wittgensteiner Synode am Montag Barbara Lenz-Irlenkäuser, die mit ganz viel Herz und Haltung für die Menschen arbeitete: „Aus privaten Gründen kann sie die Stelle in der Verfahrensberatung der Flüchtlingsarbeit über diesen Monat hinaus nicht weiter führen. Das bedauern wir sehr, weil uns mit ihrem Ausscheiden auch eine große Kompetenz und ein ebenso großes Engagement wegbricht –in der Zusammenarbeit mit Pfarrer Peter Liedtke konnten viele Herausforderungen in dieser Arbeit sehr gut bewältigt werden. Allerdings ist die Zukunft der Verfahrensberatung im Moment unsicher, da das Land die Unterbringung völlig neu strukturiert hat. Wir möchten diese Stelle von Barbara Lenz-Irlenkäuser wieder besetzen, müssen aber damit warten, bis wir eine entsprechende Bewilligung durch die Bezirksregierung in Arnsberg erhalten. Bis dahin wird Peter Liedtke nach seinen Möglichkeiten die Arbeit allein wahrnehmen.“ Barbara Lenz-Irlenkäuser erhielt als Geschenk die Lutherbibel 2017, also die fürs Reformations-Jubiläum überarbeitete Bibel-Übersetzung.