Haushalt 2017

Die wichtigste Zahl für die Kirchengemeinden ist in diesem Haushaltsplan mit einem roten Pfeil gekennzeichnet.

Als Vorsitzender des Finanzausschusses im Wittgensteiner Kirchenkreis stellte Pfarrer Peter Liedtke bei der Herbstsynode im Berleburger Christus-Haus die Haushaltspläne für 2017 vor. Die wichtigste Zahl für Kirchengemeinden ist dabei immer die Zuweisung pro Gemeindeglied. Nach den Plänen sollen das für das kommende Jahr 37,53 Euro sein: 1,68 Euro mehr als die Überweisung für 2016, 91 Cent weniger als 2015. Wobei die Nettozuweisung durch Mehreinnahmen oder Minderausgaben, die im üblichen Schlüssel 70 Prozent für die Kirchengemeinden, 30 Prozent für den Kirchenkreis verteilt wurden, sich in 2015 tatsächlich auf 43,98 Euro beliefen. Auch für 2016 kann sich aus dem gleichen Grund für die Gemeinden noch etwas tun.

Peter Liedtke ging zudem sehr dezidiert auf das Abenteuerdorf Wittgenstein ein, das derzeit weiterhin umgebaut wird. Hier erwartet der Haushaltsplan für das kommende Jahr ein Minus von gut 70.000 Euro, das sich im Jahr darauf dann auf ein Zehntel reduziert und dann in 2019 ein Plus von knapp 50.000 Euro erwirtschaften soll.

Eingebettet waren diese fassbaren Zahlen in ein großes Ganzes mit eher schwer greifbaren Summen: Der Haushaltsplan für die Finanzausgleichskasse des Evangelischen Kirchenkreises Wittgenstein für das Jahr 2017 wird in Einnahme und Ausgabe auf je 4.389.211 Euro festgestellt. Der Haushaltplan der Kreissynodalkasse für den Evangelischen Kirchenkreis Wittgenstein für das Jahr 2017 wird in Einnahme und Ausgabe auf je 937.966 Euro festgestellt. Der Haushaltsplan für das Kreiskirchenamt Siegen/Wittgenstein für das Jahr 2017 wird in Einnahme und Ausgabe auf je 3.253.549 Euro festgestellt. Die Sonderkasse für das Abenteuerdorf Wittgenstein des Evangelischen Kirchenkreises Wittgenstein für das Jahr 2017 wird in Einnahme und Ausgabe auf je 222.200 Euro festgestellt.

All diese Beschlüsse empfahl der Kreissynodalvorstand als Kirchenkreis-Leitungsgremium der Synode. Bei einer Gegenstimme wurden die Haushaltspläne mit allen übrigen rund 50 Stimmen beschlossen.

Für den Finanzausschuss kündigte dessen Vorsitzender an, dass dieser sich in den nächsten Jahren besonders mit den Kosten der Gebäude-Instandhaltung, gerade für die denkmalwerten Kirchen, sowie mit den Zuweisungen an die verpflichtende Substanzerhaltungs-Rücklage beschäftigen werde.