„Asante sana, Yesu“

Rund 60 Besucherinnen und Besucher bekamen von Pastor David Mushi in der Berleburger Stadtkirche Einblicke ins tansanische Glaubensleben

„Asante sana, Yesu“ - erklang es jetzt fröhlich in der Berleburger Stadtkirche. Das ist Suaheli, die deutsche Übertragung dieser Strophe lautet: „Wir danken dir, Herr Jesus“. Auch diese Version des beschwingten Liedes sangen die rund 60 Gottesdienst-Besucherinnen und -Besucher bei dem sonntäglichen Gemeinde-Gottesdienst. Die Predigt hielt an diesem Morgen Pastor David Mushi. Er kommt ursprünglich aus Tansania, lebt aber inzwischen seit mehr als drei Jahren im Siegerland. Er hielt auch die Predigt, die sich insbesondere mit dem Thema „Taufe“ beschäftigte. Dabei gab der 42-Jährige ganz spannende Einblicke in das lebendige Glaubens-Leben seiner ostafrikanischen Heimat.

Und diese Lebendigkeit zeigte sich auch bei dem „Asante sana, Yesu“. Im Chorraum der Stadtkirche unterstützte nicht nur die Wittgensteiner Pfarrerin Christine Liedtke Pastor David bei dem Lied, sondern auch seine Ehefrau Elizabeth Bukwimba sowie ihre beiden Kinder. Nachdem Sohn Macarious kurz nach der Ankunft in Deutschland hier eingeschult worden war und nach den Ferien schon ins vierte Schuljahr kommt, folgt ihm demnächst auch seine kleine Schwester Kairos in die Schule.

David Mushi ist als Ökumenischer Mitarbeiter für die Kirchenkreise Siegen und Wittgenstein tätig. Gerade weil die Corona-Pandemie seinen Dienst im Wittgensteiner Teil seines Arbeitsgebietes in den vergangenen Jahren stark eingeschränkt und kompliziert gemacht hatte, freute sich der Pfarrer jetzt umso mehr über den Gottesdienst in Wittgenstein - und kündigte an, dass er schon bald wieder hier vor Ort sein werde: Derzeit ist ein Gottesdienst mit ihm für September in der Planung.