Geändertes Konzept für Gleidorfer Friedhof

Nach neuem Urnengrabfeld werden Möglichkeiten für Rasengräber und Baumbestattungen geschaffen

Die Umgestaltung des Friedhofs bei der Auferstehungskirche durch die Evangelische Kirchengemeinden Gleidorf geht weiter. Nach der Fertigstellung des neuen Urnengrabfeldes im unteren Teil der Anlage stehen jetzt in den Sommermonaten Arbeiten im oberen Teil an. Auf der vom Hauptweg aus linken Seite - also zum Radweg hin - soll ein neues Rasengrabfeld für anonyme Erd- und Urnenbestattungen angelegt werden, wobei das mit dem „anonym“ nicht ganz stimmt: Am oberen Ende des Feldes entsteht ein Ruheplatz, wo eine Stele mit den Namen der Verstorbenen steht, denn es ist auf evangelischen Friedhöfen unerlässlich, dass die Namen der Beigesetzten genannt werden: Auf dem Platz davor können Blumen und Kerzen abgelegt werden. Eine Bank rundet den Ruhebereich ab.

Rechts oberhalb des Hauptwegs will die Kirchengemeinde zukünftig Baumbestattungen anbieten. „Wir werden dazu ganz oben auf dem Kamm bereits größere Bäume pflanzen und zwischen die noch vorhandenen Gräber schon kleinere, jüngere Bäume, um mittelfristig den ganzen Bereich für Baumbestattungen vorhalten zu können“, umreißt Gemeindepfarrerin Ursel Groß die Planungen: „Auch in diesen Bereich werden wir eine Bank aufstellen, mit Blick auf den Wilzenberg.“

Mit den Überlegungen des neuen Konzepts und der daraus resultierenden größeren Attraktivität will das Presbyterium der Gleidorfer Kirchengemeinde den Friedhof in schwierigen Zeiten für die Zukunft sichern. Zudem soll der Friedhof für Besucherinnen und Besucher auf der Höhe der Zeit nutzerfreundlicher werden: „Neben dieser Umgestaltung im oberen Bereich wollen wir im unteren Bereich bei der Anlage neuer Grabreihen die Wege zwischen den Reihen breiter und fest anlegen, damit Friedhofsbesucher*innen mit Rollator oder Rollstuhl sicherer zu den Grabstellen gelangen können. Außerdem werden wir an einigen Übergängen vom Hauptweg zu den Grabstellen, vor allem in dem Bereich unterhalb des Schuppens, durch Erdanhäufungen die Stolper- und Sturzgefahr minimieren.“

Das Gleidorfer Presbyterium würde sich an dieser Stelle über Hilfe freuen. Entweder durch Anpacken: Für alle vorbereitenden Arbeiten aber auch die kleineren Maßnahmen melden sich Interessierte bei Pfarrerin Ursel Groß unter Tel. (02972) 9219252 oder bei Kirchmeister Günter Bannuscher unter Tel. (02972) 4249. Oder aber durch eine finanzielle Unterstützung auf das Gemeindekonto mit der IBAN „DE 62 464 510 12 0000 00 3004“ unter dem Stichwort „Friedhof“.