Wo man am Weg nach Bethlehem stehen kann

Besucher*innen der Erndtebrücker Kirche können sich als Foto oder Figur ins Weihnachts-Panorama stellen

Im Erndtebrücker Gemeindebrief ist ein Foto von einem Wegweiser: Das große gelbe Schild zeigt einen sternförmig auseinanderlaufenden Kreisverkehr, darunter das Wort „Erndtebrück“, darüber im Uhrzeigersinn die Richtungen Siegen/Kreuztal/Netphen, dann Kaserne und schließlich - dort, wo man eigentlich Zinse vermuten würde - Bethlehem. Genau dieser Wegweiser steht als kleine Konstruktion auch in einem Modell von Erndtebrück in der örtlichen evangelischen Kirche.

Zwischen Bäumen, entlang an den beiden Kirchen und vorbei an bekannten Fachwerkhäusern führt hier ein Weg direkt auf den Berg zu einer Krippe in einem Stall, darüber ein Stern. Und auch wenn das Modell schon wunderbar ist, so ist es doch noch nicht ganz fertig, denn alle sind eingeladen, sich selbst auch in dieses Wittgensteiner Bethlehem-Panorama einzubauen. Im Gemeindebrief steht es so: „Ziel ist es, dass wir neben Maria und Josef und dem Jesuskind auch ganz viele von uns dabeihaben. Denn schließlich hat das Geschehen von damals ja auch noch für uns heute Bedeutung, und deshalb gehören wir zur Krippe dazu.“

Selbst gebastelte Stellvertreter der beiden evangelischen Pfarrer Kerstin Grünert und Jaime Jung stehen schon in diesem Stillleben, aber alle Interessierten sind hier willkommen: Sei es als Foto oder eben auch gestaltete Figur. Von montags bis samstags ist die Evangelische Kirche Erndtebrück von 9 bis 18 Uhr geöffnet, dann können Besucher das Panorama bewundern und mit sich selbst ergänzen. Sonntags öffnet die Kirche zum Gottesdienst und bleibt danach ebenfalls bis 18 Uhr offen. Und auch die ersten Gemeindeglieder stehen schon in dem Modell: vor der Erndtebrücker Eisdiele - auch wenn die gerade zu ist. Und weshalb der große Wegweiser vom Anfang richtig ist, kann jeder im YouTube-Video am 24. Dezember des digitalen Adventskalenders der Erndtebrücker Kirchengemeinde sehen.