• Die Losung...

    Montag, 25. Mai 2020:
    Losungstext:
    HERR, frühe wollest du meine Stimme hören, frühe will ich mich zu dir wenden und aufmerken.
    Psalm 5,4
    Lehrtext:
    Betet allezeit mit allem Bitten und Flehen im Geist und wacht dazu mit aller Beharrlichkeit und Flehen für alle Heiligen.
    Epheser 6,18

    Die Herrnhuter Losungen bestehen laut Wikipedia aus einer Sammlung von kurzen Bibeltexten des Alten und des Neuen Testamentes. Sie gelten als überkonfessionell, da sie für alle Christen, gleich welcher Konfession, verfasst werden. Entstanden ist das Konzept vor knapp 300 Jahren dank Nikolaus Ludwig von Zinzendorf aus der Herrnhuter Brüdergemeine. Durch Auslosen wird für jeden Tag des Jahres ein alttestamentlicher Vers festgelegt, dazu wird aus dem Neuen Testament durch einen Mitarbeiter der Brüdergemeine ein Lehrtext gewählt, der üblicherweise in direktem oder thematischem Bezug zu dem gelosten alttestamentlichen Vers steht.


    Kinder! Jugend!

    Evangelische Jugend im Kirchenkreis Wittgenstein

    Eintreten!

    Wiedereintrittsstelle der evangelischen Kirche
  • ... und das Sonntags-Angedacht

    Pfarrer Steffen Post, Bad Laasphe: „Auf das, was da noch kommt“ - mit dieser Liedzeile habe ich den Silvestergottesdienst 2019 bei uns in Bad Laasphe eröffnet und dabei erklärt, was mich daran anspricht: Es ist der ehrliche Blick auf unser Leben, denn neben der Freude „auf Euphorie und alles Leichte“, wird auch „jedes Stolpern, jedes Scheitern“ auf unserem Lebensweg nicht verschwiegen.

    Dass wenige Monate später ein Virus kommt und unseren Alltag so massiv verändert, das war damals nicht zu erahnen. Gefühlt haben wir in diesem Jahr schon mehrere Silvester hinter uns: „Auf das, was da noch kommt“, nach dem 16. März, 20. April und 11. Mai und der jeweils neu gefassten Corona-Schutzverordnung. „Stolpern und Scheitern“, weil Vieles auf einmal so ungewohnt ist. Weil Politiker und Virologen hier und da unsicher sind bei dem, was jetzt richtig ist. Inzwischen werden erste Lockerungen gewagt, mit deren Hilfe das ein oder andere Gewohnte wieder vorsichtig möglich ist, ohne, dass gleich schon „Euphorie“ ausbricht für „alles Leichte“.

    „Auf das, was da noch kommt“ - vielleicht hätte diese Liedzeile damals auch die Jüngerinnen und Jünger unmittelbar nach Jesu Himmelfahrt angesprochen. Nach dem „Stolpern und Scheitern“ an Karfreitag und der „Euphorie“ an Ostern, stand auch ihnen mit der Rückkehr von Jesus zu seinem himmlischen Vater ein erneuter Silvestertag ins Haus: Abschied von Vertrautem und Unsicherheit mit Blick „auf das, was da noch kommt“. „Stolpern und Scheitern“? Weil die bohrenden Fragen dominieren: Wie soll es jetzt weitergehen? Wie lange wird das dauern, bis der versprochene Heilige Geist kommt? Oder doch zuversichtlich „auf Euphorie und alles Leichte“ nach vorne schauen? Weil die Hoffnung überwiegt: „Was er verspricht, das bricht er nicht. Er bleibet meine Zuversicht...“ (Ev. Gesangbuch, 374, 5)

    Mit der Himmelfahrt von Jesus fällt die Tür nicht zu, nein, das Tor zum Himmel bleibt und ist geöffnet für „das, was da noch kommt“: „Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf dass auch ihr seid, wo ich bin.“ (Johannes 14, 2) Nach seiner Himmelfahrt wird Jesus zum Wohnungseinrichter für uns, damit wir ein Zuhause haben für immer und ewig.

    Und für die Gegenwart? Zehn Tage müssen die Jüngerinnen und Jünger warten. Dann kommt er, der Heilige Geist, die „Kraft aus der Höhe“ (Lukas 24, 49), die sie zu neuen Schritten ermutigt und Kraft für den Alltag gibt. So macht Jesus sein Versprechen wahr, dass er bei uns sein will alle Tage, auch im „Stolpern und Scheitern“. Und gleichzeitig will er mir durch seinen Heiligen Geist die Augen öffnen für „alles Leichte“, für hoffnungsvolle und tröstliche Momente in meinem Leben: Für helfende Hände, wachsende Blumen, ermutigende Melodien, einen postalischen Gruß. Gott ist immer für eine Überraschung gut. Darauf will ich vertrauen, bei dem, „was da noch kommt“.

    E-Mail an Steffen Post

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    Wittgenstein - die Kirchenregion in den Bergen des Rothaargebirges.

    Sie haben uns gefunden - das freut uns! Denn die Kirchenregion in den Bergen des Rothaargebirges ist klein. In unseren 14 Gemeinden leben und glauben knapp 32.000 Menschen (Stand: Ende 2018) mit evangelischem Bekenntnis. Die haben viel Platz - denn von der Fläche her erstreckt sich unser Kirchenkreis auf über 930 Quadratkilometer mit frischer Luft ohne Ende, jeder Menge Bäume und ganz viel schöner Landschaft. Wo andere Menschen Urlaub machen, da stehen in vielen Dörfern und wenigen Städten unsere alten Kirchen und Kapellen.

    Evangelisch sind wir, und das seit der Reformation.

    Mündig leben die Gemeinden, weil viele Menschen sich mit ihrer Kirche identifizieren.

    Solidarisch handeln wir, weil wir wissen: Nur gemeinsam begegnen wir den Herausforderungen unserer Zeit.

    Attraktiv wollen wir sein: Wir laden Sie auf unseren Internetseiten zum Streifzug durch den Kirchenkreis und seine Gemeinden ein!

  • Für heute

    Gottesdienste vor Ort

    sowie außerdem aus

    der Kirchengemeinde Bad Laasphe
    der Kirchengemeinde Erndtebrück
    der Kirchengemeinde Feudingen
    der Kirchengemeinde Lukas

    und

    ab 09.30 Uhr ein evangelischer Gottesdienst im ZDF
    ab 10.15 Uhr eine multireligöse Feier vom Rat der Religionen im hr-Fernsehen


    Telefonnummern

    die Telefonseelsorge:
    Tel. (0800) 1110111
    Tel. (0800) 1110222
    jeden Tag rund um die Uhr

    das Notfalltelefon zur Verhinderung von Gewalt:
    Tel. (0800) 70 222 40
    Montag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr

    die örtlichen Gemeindepfarrer*innen:
    auf den Kirchengemeinden-Seiten hier


    Neuigkeiten

    24.05.2020

    Gottesdienste in mehr Kirchen

    Das Desinfizieren der Hände vorm Gottesdienst in inzwischen Standard, auch am vergangenen Sonntag vor der Arfelder Kirche (Foto).

    Vergangnes Wochenende gab es vier Premieren, nächstes gibt's Bewährtes

    23.05.2020

    Kindergottesdienst sucht Engel

    Engel können so oder auch ganz, ganz anders aussehen - die Kindergottesdienste aus Benfe, Erndtebrück und Schameder laden Mädchen und Jungen dazu ein, Engel für die älteren Leute im Erndtebrücker AWo-Seniorenheim und im Oberndorfer Elim zu malen.

    Bilder sind fürs Erndtebrücker AWo-Seniorenzentrum und das Oberndorfer Elim

    21.05.2020

    Hoffnung auf gutes Wetter

    Selbst wenn die Menschen nicht so dicht beieinander sitzen werden wie in der Niederlaaspher Kirche...

    An Himmelfahrt gibt es auch Open-Air-Gottesdienste und eine Konfi-Radtour

    18.05.2020

    Mutmachende Investition in die Zukunft

    Feierlicher Moment: Die Zeitkapsel versenken Einrichtungsleiterin Margit Haars und  Geschäftsbereichsleiter Achim Krugmann im Gemäuer.

    August-Hermann-Francke-Haus: Grundstein für Neubau in Bad Laasphe ist gelegt

    17.05.2020

    Küsterinnen verabschiedet

    Kirchmeister Erhard Latt, Angela Heinrich, Erika Wiesel und Pfarrer Oliver Lehnsdorf (von links) stellten sich nach dem Gottesdienst zum Gruppenbild mit Abstand vor der Feudinger Kirche auf.

    Erika Wiesel und Angela Heinrich beenden ihren Dienst in Feudingen

    17.05.2020

    Guter Besuch...

    Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Dorlar-Eslohe hatte sich für den ersten öffentlichen Gottesdienst in Corona-Zeiten ein Geschenk überlegt: Alle Besucher bekamen am Sonntag nach dem Gottesdienst eine von den Rosen geschenkt, die hier Presbyterin Elena Agalakov in die Kamera hält.

    ... im Rahmen der Möglichkeiten herrschte bei Gottesdienst-Premiere am Sonntag