Die Losung...

Sonntag, 02.10.2022

Losungstext:
Weh dem, der sein Gut mehrt mit fremdem Gut – wie lange wird’s währen?
Habakuk 2,6


Lehrtext:
Seht zu und hütet euch vor aller Habgier; denn niemand lebt davon, dass er viele Güter hat.
Lukas 12,15

... und das Sonntags-Angedacht

Pfarrer Oliver Lehnsdorf, Oberndorf: In den letzten Monaten haben wir erleben müssen, dass es immer häufiger zu Dürre- und Hungerkatastrophen oder zu Überschwemmungen kommt. Wir erinnern uns an das Niedrigwasser im Rhein oder die Bilder von vertrockneten Anbauflächen. Und nicht zuletzt gab es in der letzten Zeit auch viele große Waldbrände. Zudem gab es zum Beispiel auch in Süddeutschland und in Österreich sintflutartige Regenfälle. Die negativen Folgen des Klimawandels sind nicht nur weltweit, sondern auch bei uns deutlich sichtbar. Dazu kommen auch die vielen Kriege. In einer besonderen Weise bewegt uns der Krieg in der Ukraine und die unheilvollen Folgen davon. Wir sehen, wie schwierig der Export von Lebensmitteln aus der Ukraine war und ist, und welch negativen Folgen dies insbesondere für viele Länder in Afrika hat.

Wenn wir im Jahr 2022 Erntedank feiern, dann kommen mir diese und weitere ähnliche Ereignisse in den Sinn. Aber ich denke auch an einen Vers aus dem 1. Buch Mose, wo es heißt: „Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“ (1. Mose 8, 22) Diese Worte von Gott sind wichtige alttestamentliche Verheißungen, die auch heute gelten. Wenn ich sie lese, machen sie mir Mut. Sie sind für mich gute Beispiele für das „Dennoch des Glaubens“. Und ich möchte auch heute am Erntedanktag dieses „Dennoch des Glaubens“ hochhalten. Denn ich will nicht einfach resignieren und den Kopf nur in den Sand stecken.

Trotz allem dürfen wir auch in diesem Jahr für die guten Gaben dankbar sein, die wir von Gott geschenkt bekommen haben. All die Dinge zum Essen und Trinken, die wir haben, sind nicht selbstverständlich. Und es ist auch nicht selbstverständlich, dass so viele Menschen in einer guten Weise an der Herstellung, Verarbeitung und Verteilung beteiligt sind. Für all das und sehr viel mehr gilt es, dankbar zu sein. Und diese Dankbarkeit kann für uns auch ein Ansporn sein, uns in einer guten Weise für unsere Umwelt einzusetzen. Umweltschutz ist sehr wichtig. Denn dadurch leisten wir einen Beitrag, Gottes Schöpfung zu erhalten. Schon kleine Dinge bringen uns weiter. Und gemeinsam können wir sehr viel bewegen und erreichen. Zudem möchte ich an die denken, die es nicht so guthaben wie wir. Von daher ist die Aktion „Brot für die Welt“ so segensreich. Mit unseren Spenden können wir dabei wichtige Projekte unterstützen. Möge Gott uns bei all diesen Bemühungen immer wieder neu segnen.

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Für Frieden

5. Oktober
18 Uhr Bad Berleburg, evangelische Stadtkirche, Friedensgebet
18.30 Uhr Erndtebrück, evangelische Kirche, Friedensgebet

>>> Spenden für die Menschen in der Ukraine

>>> Impressionen von Friedens-Aktionen im Kirchenkreis

>>> Friedensdenkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschand 2007

 





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