Jugendbibelwoche 2017

Zum Reformations-Jubiläum 2017 findet eine gemeinsame Jugendbibelwoche für alle 15 Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Wittgenstein statt. Junge Leute zwischen 13 und 17 Jahren und aus allen Dörfern und Städten zwischen Beisinghausen, Beddelhausen und Bernshausen sind vom 7. bis 10. Februar in der Aula des Berleburger Johannes-Althusius-Gymnasiums herzlich willkommen.

Auf dieser Seite gibt es Teilnehmer-Berichte von der Woche. Ehrenamtlich Mitarbeitende schreiben für jeden Abend ihre Eindrücke auf.

Wir haben uns vorgenommen, wenn Ihr morgens aufsteht, dann steht der Bericht vom Vorabend auf der Homepage. Die jeweilige Dia-Schau mit aktuellen Fotos kommt im Laufe des Vormittags hinzu.

Testet uns, ob wir das schaffen!

Während das das Bilderschauen auf dieser Seite für das Organisations-Team völlig risikolos ist, ist ein Besuch auf www.jubiwo.de für die rund 70 Mitarbeitenden gefährlich: Bei 25.000 Klicks dort, wird die Mannschaft Freitag nass gemacht.

10. Februar

Linda Laubisch, Feudingen, Mitarbeiterin Region II: Worauf kannst du dich verlassen?

Der letzte Abend der Jubiwo steht unter dem Thema: Worauf kannst du dich verlassen?

Schon beim ersten Blick in die Aula wird deutlich, was uns an diesem Abend begleitet. Die Bühne ist von einem riesengroßen YouTube-Fenster umrandet; an alle Details ist gedacht.

Zu Beginn startet ein Video, in dem wir von verschiedenen Youtubern wie Dagibee und Bibi begrüßt werden. Die Stimmung im Raum ändert sich von Youtuber zu Youtuber.

Den Einstieg an diesem Abend macht Maurice. Es werden verschiedene Fragen über Eigenschaften oder Hobbys an das Publikum gestellt, die entweder mit Handzeichen oder Aufstehen beantwortet werden. So ist die Stimmung direkt aufgelockert und ein guter Einstieg geschafft. In eine Art Anspiel wird eine Situation aus dem Leben von drei Jugendlichen dargestellt, die eigentlich jeder kennt: ein Laptop, Milliarden Videos und drei Menschen mit völlig unterschiedlichen Video-Geschmäckern. Christian, Lily und Basti einigen sich zunächst auf ein Katzenvideo, was wohl vor allem den Damen im Raum zusagt. Desweiteren ist ein Video von Bibis Beauty Palace angekündigt. Es folgt aber nicht etwa ein Video der echten Bibi, sondern eine Parodie. Simon gibt sein Bestes und preist in der Rolle der Bibi eine Hightech Gesichtscreme an. Es kommt zum Ausdruck, wohin uns dieser Abend führen soll: Kann man sich auf das Urteil irgendeiner YouTuberin tatsächlich verlassen?

Aber auch das Publikum ist gefordert. Zunächst werden zehn Arten von Konfirmanden in einem Anspiel vorgestellt. Danach oder auch währenddessen hat man die Möglichkeit, auf einer Internetseite abzustimmen, zu welchem Typ man sich zuordnet. Die Auswertung können wir live verfolgen. Die ein oder andere Überraschung ist dabei.

Als abschließendes Video ist Jost als der Youtuber LeFLoid zu sehen. Er stellt uns fünf Fakten über Donald Trump vor. Es wird deutlich, dass man sich auf Politiker wie ihn oder auf das, was sie uns erzählen, nicht verlassen kann.

Worauf man sich aber wirklich verlassen kann, stellt Manuel in seiner Andacht sehr gut dar. Jesus ist der, der immer für uns da ist und weiterhin sein wird. Er ist der, der für unsere Sünden starb und auf dessen Hilfe und Beistand wir uns immer verlassen können. Dies macht wohl jedem im Raum die wichtigste Aussage des Abends deutlich und regt zum Nachdenken an.

Auch der Abend der Region III ist sehr gelungen. Vielen Dank an alle Mitarbeiter, die dabei mitgewirkt und den Abend zu diesem tollen Erlebnis gemacht haben!

Kurz bevor wir in die Bad-Taste-Party starten, beantwortet Thomas aber noch eine sehr wichtige Frage: Haben die Teilnehmer die Wette gewonnen oder nicht? Ihre Aufgabe war es, auf die Seite www.jubiwo.de 25.000 Klicks zu schaffen. Wurden diese Zahl erreicht, werden alle Mitarbeiter nass gemacht.

Und so es kommt leider auch. Um 21:10 Uhr ist es soweit. Bei -3° Celsius stellen wir uns auf dem Schulhof auf und warten auf unseren Teil der Wette. Leon, der Sieger des Kostümwettbewerbs, ist es, der stellvertretend für alle Teilnehmer den Wasserschlauch betätigen darf. Danach noch der abschließende Segen in der Aula. Eine wundervolle, gelungene Jubiwo findet ihr Ende, wird aber wohl noch lange in Erinnerung bleiben.

9. Februar

Birthe Becker-Betz, Fischelbach, Mitarbeiterin Region II: Du bist frei!

Am Donnerstag dürfen wir uns auf den Abend der Region IV freuen.

„Du bist frei!“

Das ist das Thema an diesem Abend.

Nach einem Quiz, bei dem man schätzen soll, wie viele Gummibärchen in einem Glas waren, geht's los mit einem tollen Anspiel.

Max zieht so durch die Lande, mit einem leeren Sack.

Dann beschwindelt er seine Mutter und der Sack beginnt sich zu füllen. Zuerst sind es zwei Holzklötze, die er zu tragen hat,

dann klaut er einem alten Mann das Portemonnaie,

schlägt seinen Freund nieder,

mobbt ein Mädchen und ist schrecklich neidisch auf die neuen Schuhe seines Freundes.

Jedes Mal, wenn er Mist baut und gegen die Gebote verstößt, füllt sich der Sack mehr und mehr. Am Ende ist er so schwer, dass Max ihn kaum noch tragen kann.

Es vergehen viele Jahre, in denen Max mit seiner Last zu Recht kommen muss. Er wird alt und erzählt seinen Kindern von seinen Fehlern und dass es für ihn so schwer ist, all die Jahre diesen Sack auf seinen Schultern zu tragen.

Als er zusammenbricht, kommt Jesus ihm zur Hilfe und nimmt alle Last, die Max über die vielen Jahre hinweg begleitet hat, ab.

In einer sehr schönen und bewegenden Ansprache brachte René es auf den Punkt:

Jesus ist für uns am Kreuz gestorben, weil wir so beladen sind mit Schuld.

Jesus hat uns durch seinen Tod alle Last abgenommen.

Wir dürfen frei sein, weil Jesus uns so sehr liebt,

heute, morgen und für alle Zeit.

Nach dem Abschlusslied bekommen alle Teilnehmer und Mitarbeiter einen Helium-Luftballon und eine Karte. Jeder kann aufschreiben, was für ihn so belastend ist, und man kann den Luftballon direkt vor Ort oder zu Hause in den Himmel steigen lassen.

Mich hat der Abend sehr berührt, hat doch jeder so seine Päckchen zu tragen!

Ich kann mich heute Abend voller Zuversicht auf den Nachhauseweg machen, dass Gott mich nicht alleine damit lässt, dass Jesus für meine Päckchen an dieses Kreuz gegangen ist und mich durch seine unendliche Liebe frei macht von aller Last und Traurigkeit.

Vielen Dank, Region IV, für diesen tollen Abend!

8. Februar

Sahra Sritharan, Eslohe, Mitarbeiterin Region IV: Ich glaube an dich!

Der Abend wird von der Region II gemacht.

Thema ist: „Ich glaube an dich!“

Der Abend fängt lustig mit einem  Wimmelbild an, wo die Jugendlichen bestimmte Figuren suchen müssen.

Es gibt eine originalnachgespielte Geschichte aus der Bibel von Elija.

Die hat dem Volk gezeigt, dass es nur einen wahren Gott gibt.

Die Predigt von Johannes Hackler ist klasse. Jojo erzählt, wie er zum Glauben gekommen ist. Er erzählt auch von dem Film „Gott ist nicht tot“. Er hat den Kids empfohlen, den Film zu schauen und das werde ich definitiv machen. Er sagt auch, dass Gott an dich glaubt! Und ermutigt die Kids, Mitarbeiter zu werden.

Stimmung ist bombig.

Lieder sind mit viel Bewegung.

Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, so viele Leute zu sehen. 

Wie Jesus damals gesagt hat, wo ein oder zwei in seinem Namen versammelt sind ist er bei uns. Und dieses Gefühl erlebe ich bei jeder Jubiwo.

Ich kann es nur empfehlen, die Jubiwo zu besuchen. Es ist ein Highlight.

7. Februar

Maurice Schlaf, Bad Berleburg, Mitarbeiter Region III: Wen interessierst du?

Der erste Abend der großen Jubiwo startet gleich mit einem Besucherrekord. Sage und schreibe über 400 Jugendliche stürmen in die Aula des Berleburger Gymnasiums und eröffnen so eine interessante und intensiv vorbereitete Jugend-Bibelwoche 2017. Bei einem Promillebrillen-Fahrparcours und Bubblefußball dürfen sich die Jugendlichen zunächst selbst ausprobieren, bevor es auf der Bühne los geht. Dosenwerfen, Tanz- und Singaction an der Wii und viele weitere Stationen gilt es zu erkunden. Auch für den Gaumen wird etwas geboten, so kamen die Popcorn- sowie Zuckerwatte-Liebhaber auf ihre Kosten und es gab sogar heiße Currywurst für die Jugendlichen.

Das Bühnenprogramm beginnt mit einer Bilderpräsentation vom Aufbau und der Vorbereitung auf diese Woche. Danach übernehmen die fleißigen Mitarbeiter das Programm. Die Eröffnung besteht aus einem Wettlauf zweier riesiger farbiger Luftballons, welche von der Bühne mehr oder weniger zielgerichtet über das gesamte Publikum hinweg bis zum anderen Aula-Ende und dann wieder zur Bühne zurück geworfen werden.

Dieser Wettkampf lockert die Stimmung für die anschließende Musiksession. Mit Schlagzeug, Keyboard und Gitarre ist die Jubiwo-Band wiedermal perfekt ausgestattet. Mit Gesang und unter Beifall der Gäste wird so zu einem Video übergeleitet, das sich mit der Frage „Wen interessierst du?“ beschäftigt. Diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Abend und findet sich vor allem bei dem Anspiel der Mitarbeiter wieder, bei dem der unbeliebte Zöllner Zachäus auf der Bühne wieder beliebt wird.

So alt diese Bibelgeschichte auch ist, so aktuell ist sie vor allem in der heutigen Zeit noch! Wen interessierst du? Wie verhältst du dich zu deinen Mitmenschen? Sind deine Entscheidungen überhaupt wichtig oder bist du und dein Handeln egal? Von Donald Trump über das Thema der Flüchtlingszuwanderung bis zum Brexit wird die Wichtigkeit des eigenen Verhaltens zu seinen Mitmenschen am Vorbild Jesu wunderbar aufgezeigt und gibt so den entscheidenden Impuls des ersten Abends. Alles in Allem war ist es wohl der perfekte Auftakt in eine ereignisreiche und spannend gestaltete Jubiwo 2017!

5. und 6. Februar

Philipp Hartmann, Schwarzenau, Leiter des Organisations-Teams: Aufbau

Sonntagmorgen, während die meisten in Wittgenstein noch schlafen, betreten die ersten Mitarbeiter die Aula des Johannes-Althusius-Gymnasiums, um die Technik aufzubauen. Bis zum Abend sind einmal rund um die Uhr und länger zehn Leute beschäftigt, sich um Licht, Ton und Hochspannung zu kümmern.

Am nächsten Morgen starten dann auch die anderen Mitarbeiter mit dem Aufbau. So fahren zwei Jungs extra nach Recklinghausen, um eine Zuckerwatten- und eine Popcorn-Maschine zu organisieren.

Am frühen Nachmittag treffen sich dann etwa 30 bis 40 Mitarbeiter vor Ort, um alle Materialien, welche für die Woche benötigt werden, aus der Schloßstraße in die Aula zu transportieren, Stühle zu stellen und probeweiße schon einmal alle Stationen aufzubauen. Dazu zählen unter anderem die Bubble-Bälle und ein Wii-Raum.

Gegen 19 Uhr ist es Zeit, sich zu stärken, und nach einem Dankeslied mit der Band, kann die bestellte Pizza verschlungen werden.

Jetzt gilt es, noch alles zurück in die Aula zu verstauen, immerhin läuft der Schulbetrieb ja weiter und dann ab ins Bett, denn am nächsten Tag ist Premiere.