• Gottesdienst im Jugendheim - mehr Menschen passten nicht in den großen Saal hinein.

Gemeindefest:
Trotz des Wetters heiter!

Spielen ist mehr als gewinnen

Am 16. August 2015 fand nach mehrjähriger Pause wieder ein Gemeindefest rund ums Jugendheim statt. Das schlechte Wetter zwang dazu, dass auch die Räumlichkeiten im benachbarten Evangelischen Familienzentrum „Sonnenau“ genutzt werden mussten, weil der Regen manche Freiluft-Aktion unmöglich machte.

Aber bevor irgendjemand wegen des Wetters Trübsal blasen wollte, hatte Pfarrerin Kerstin Grünert im Auftakt-Gottesdienst der Veranstaltung gleich mal klar gestellt: Der Wettermann im Fernsehen habe ihr erklärt, dass die Landwirtschaft jetzt mal Regen brauche, deshalb sei das jetzt so und man werde sich damit eben ganz einfach arrangieren.

Der Gottesdienst machte außerdem gleich noch was klar, nämlich, dass Gemeinde im Zusammenspiel vieler verschiedener Menschen entsteht. In diesem Fall deutlich ablesbar an der musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes. Am Klavier saß Kathrin Hackler, aber auch der CVJM-Posaunenchor Erndtebrück/Oberndorf unter Leitung von Erhard Weber begleitete die Gottesdienst-Besucher beim Singen im vollbesetzten Jugendheim, außerdem konnten sich die Gottesdienst-Besucher ab und zu zurücklegen und dem Erndtebrücker Kirchenchor unter Leitung von Helmut Krumm lauschen. Die musikalische Gesamtbandbreite im Gottesdienst war groß und reichte von der Pippi-Langstrumpf-Melodie bis „Nun danket alle Gott“.

Nach dem Gottesdienst wurden die langen Stuhlreihen blitzschnell verrückt und neu gruppiert, dazwischen wurden Tische gestellt, ruckzuck präsentierte sich der Raum im Mahlzeiten-Modus: egal ob für ein zünftiges Mittagessen oder ein genüssliches Kaffeetrinken, alle Gäste konnte sich die Mahlzeiten gestalten, wann und wie sie wollten. Draußen waren nicht nur ein Zelt und die Sitzgarnituren von der Freiwilligen Feuerwehr Erndtebrück, vor der Tür wurde auch kräftig gegrillt, drinnen standen von Gemeindegliedern gebackene leckere Kuchen und Torten.

Außerdem gab es in der Kita „Sonnenau“ ein buntes Programm für die kleinen Besucher, das von beiden Evangelischen Erndtebrücker Kindergärten sowie den Kindergottesdienst-Mitarbeiterinnen Andrea Bäcker und die Silvia Jendryschik-Idem gestaltet wurde, das Klöneck stellte sich mit unterschiedlichsten Eine-Welt-Laden-Produkten vor, im Login wurde in einem Turnier um die Wette gekickert, der Kirchenchor lud bei einem Offenen Singen zum Mitmachen und die gemeindliche Theatergruppe „Ohne Sorgen“ mit ihrer Version von Rumpelstilzchen zum Mitlachen ein.

Hier geht es zur Dia-Schau übers Gemeindefest!


  • Zur Eingreiftruppe des Posaunenchors gehörten (von rechts) Adolf Hackler, Helmut Krumm, Dorothee Krumm, Ekkehard Grünert und Erhard Weber
  • Zahlreiche Besucher fanden sich bei schönstem Wetter ein, um Gottesdienst zu feiern

Open-Air-Gottesdienst an Himmelfahrt

Was hat Himmelfahrt mit einer Schnecke zu tun?

Bevor der auferstandene Jesus in den Himmel auffährt gibt er seinen Jüngern noch einen Auftrag. Sie sollen hinaus in die Welt gehen und die gute Botschaft von Gottes Liebe weitersagen. Diesen Auftrag machen sich die christlichen Gemeinden auch heute noch zu eigen. Aber wie kriegen wir das am besten hin: mit wenig Aufwand und aber mit großem Erfolg?

Zahlen zwingen uns zu Entscheidungen und halten uns deren Dringlichkeit vor Augen! Die Gelassenheit der Jünger von damals, die nach dem Auftrag erstmal wieder zurück gingen und warteten bis sie mit Kraft ausgestattet waren, kommt uns heute manchmal abhanden. Ende und Anfang liegen an Himmelfahrt ganz dicht beieinander – wie bei einer Schnecke!

Von ihr kann man sich auch die Ruhe, in der doch die Kraft liegt, abgucken. Langsam, aber stetig kommt sie voran, lässt sich nicht beirren. Die Kunst ist es, beides zusammen zu bekommen. Gelassenheit und Dringlichkeit im richtigen Maß – das war die Botschaft an diesem Himmelfahrtstag.

Bei bestem Wetter konnten wir am Hochbehälter in Schameder am Steimel Gottesdienst feiern. Bequem auf den Bänken der Feuerwehr, begleitet von der Eingreiftruppe des CVJM Posaunenchors Erndtebrück/Oberndorf und umringt von dem satten Gelb der Löwenzahnblüten. Die Kinder waren besonders eifrig beim Blumen Pflücken, aber auch so mancher erwachsene Gottesdienstbesucher hat sich einen Strauß mit nach Hause genommen. Und natürlich gab es für jeden Schnecken zum Essen! Nicht weich und glitschig, aber wahlweise herzhaft aus Lakritz oder süß aus Fruchtgummi.


  • Erndtebrück 1
  • Erndtebrück 2

Konfi-Cup: Gewonnen!

So sehen Sieger/innen aus

Wir gratulieren den gemischten Frau/Mannschaften „Erndtebrück I“ zum hart umkämpften zweiten Platz beim Hockey-Turnier und „Erndtebrück II“ zum Sieg im Fußball beim Wittgensteiner Konfi-Cup. Die zweite Frau/Mannschaft wird den Kirchenkreis damit am 21. März in Kamen beim Westfälischen Konfi-Cup vertreten: Wir wünschen Mut, Glück, Spaß und Gelingen! Mehr über den Konfi-Cup gibt es hier.


Lebendiger Adventskalender 2014

Der Dezember 2014 war anders als sonst: An zwanzig Abenden haben sich viele, viele Menschen auf den Weg gemacht, um ihre Zeit, um das Warten im Advent am Adventsfenster zu teilen.

Schon bei der Suche nach den Gastgebern habe ich mich über das große Interesse der Menschen in Erndtebrück und den dazugehörigen Dörfern gefreut. Nach kurzer Zeit hatten wir alle Fenster verteilt und mussten auch Absagen erteilen. Und dass selbst bei Sturm und Dauerregen über 50 Leute zusammen kommen, hätte ich nie zu hoffen gewagt.

Ich bin total erstaunt und dankbar über die Resonanz, die der Kalender in der Gemeinde hat. Viele verschiedene Menschen treffen sich, lernen sich kennen und erleben auch die Kirchengemeinde auf eine neue Art und Weise. Toll ist es auch, dass wir einen Abend bei den katholischen Geschwistern erlebt haben. Es gibt auch schon wieder ein paar Anfragen für das nächste Jahr. Vielleicht haben wir ja dieses Jahr mit dem lebendigen Adventskalender eine schöne, neue Tradition geschaffen.

Hier gibt s die Fotos zu sehen...